Neues Diskussionspapier: Stabilität durch Wandel? Ein Problemaufriss zur digitalen Resilienz an Hochschulen

Neues Diskussionspapier: Stabilität durch Wandel? Ein Problemaufriss zur digitalen Resilienz an Hochschulen

14.07.26
Dekoratives Meldungsbild. Vier Personen puzzeln gemeinsam an einer Glühbirne. Kleine Fenster, Stifte, ein Laptop und andere Details zeigen Modi der Zusammenarbeit. Textinhalt: Neues Diskussionspapier: Stabilität durch Wandel? Ein Problemaufriss zur digitalen Resilienz an Hochschulen

Das neue Diskussionspapier des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) widmet sich einer der drängendsten strategischen Fragen der modernen Hochschullandschaft: Wie bleiben Institutionen in Zeiten permanenter technologischer und gesellschaftlicher Umbrüche handlungsfähig? Die Publikation analysiert die wachsende Kluft zwischen technologischer Beschleunigung und akademischen Zeitlogiken und etabliert digitale Resilienz als strategische Metakompetenz für die Hochschule der Zukunft. 

In der täglichen Praxis bewegen sich Hochschulen zunehmend im Modus einer permanenten Ad-hoc-Krise. Ob der plötzliche Durchbruch generativer KI-Tools oder dringende Warnungen vor Cyber-Sicherheitslücken – die Anpassungszyklen werden immer kürzer. Wer jedoch ständig Brände löscht, verbraucht wertvolles Innovationskapital und verliert die Zeit, „feuerfeste Häuser“ zu bauen. Die Folge ist eine Organisation, die zwar funktioniert, aber ihre strategische Proaktivität verliert. 

Digitale Resilienz wird in diesem Papier daher nicht als reine Idee der IT-Sicherheit verstanden. Sie ist eine ganzheitliche Gestaltungsaufgabe, die technische, organisationale und individuelle Ebenen verschränkt. Es geht nicht darum, nach einer Störung starr zum alten Status quo zurückzukehren. Vielmehr muss der Wandel flexibel in die institutionelle DNA integriert werden, damit Hochschulen in einer VUCA-Welt (Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity) vom getriebenen Objekt zum souveränen Akteur der digitalen Transformation werden. 

Das Diskussionspapier versteht sich als Kompass in der permanenten Transformation. Es regt dazu an, eine strategische Gelassenheitzu kultivieren, die auf dem Vertrauen in die eigene, flexible Regenerationsfähigkeit basiert. 

Wir suchen Sie!

Das Diskussionspapier markiert den Beginn einer notwendigen Debatte, lässt aber Raum für kollaborative Antworten. Um diese Leerstellen mit Leben zu füllen, lädt das Hochschulforum Digitalisierung die Community herzlich dazu ein, die Thesen dieses Diskussionspapiers zu reflektieren und gemeinsam konkrete Wege für eine resiliente Hochschullandschaft zu erarbeiten: 

  • Best Practices gesucht: Haben Sie an Ihrer Hochschule bereits erfolgreiche Ansätze etabliert? Haben Sie beispielsweise funktionierende Fast-Track-Verfahren“ für digitale Innovationen erprobt, erfolgreiche Strategien zur Bewältigung von digitalem Stress umgesetzt oder kollaborative Modelle in der Cybersecurity aufgebaut? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns!
  • Mitstreiter:innen gesucht: Haben Sie Lust, das Thema digitale Resilienz strategisch weiterzudenken, an weiteren Publikationen und Formaten mitzuwirken oder sich anders einzubringen? Wir suchen engagierte Akteur:innen aus Lehre, Verwaltung, IT und Hochschulleitung, die den Wandel aktiv mitgestalten wollen. 

Melden Sie sich bei uns mit Ihren Ideen, Praxisbeispielen oder Ihrem Interesse an einer Zusammenarbeit unter Anja.Westermann@che.de. Lassen Sie uns gemeinsam lernen, im Wandel stabil zu bleiben. 

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Anja Westermann
CHE Centrum für Hochschulentwicklung, Projektmanagerin
Dr. Jannica Budde
Jannica Budde
CHE Centrum für Hochschulentwicklung, Senior Projektmanagerin Hochschulforum Digitalisierung

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