Anja Westermann ist seit 2025 Projektmanagerin im Hochschulforum Digitalisierung beim CHE. In ihrer Rolle liegt ihr Schwerpunkt auf der Entwicklung von Rapid-Response-Maßnahmen sowie auf dem Thema digitale Resilienz. Darüber hinaus unterstützt sie die Arbeit im Bereich von Künstlicher Intelligenz in Studium und Lehre.

Vor ihrer Tätigkeit beim HFD war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Paderborn tätig. Dort arbeitete Sie sowohl im Bereich Forschung und Lehre, als auch im hochschulweiten Projekt "KI und Open Source LLM“.

Blog

Wenn Bots statt Menschen tagen: Warum Hochschulen eine Policy für KI-Meeting-Agenten brauchen

Ob Zoom, Teams oder Webex: Immer häufiger sitzen in digitalen Meetings nicht mehr nur Kolleg:innen, sondern auch deren digitale Abgesandte. KI-Agenten protokollieren, fassen zusammen und analysieren. Bei der hohen Anzahl von Meetings, möglicher Terminüberschneidungen und anderweitigen Rollenkonflikten kann diese Technologie eine reizvolle Möglichkeit sein, sich auch mal „vertreten zu lassen”. Doch was, wenn bald nur noch Maschinen miteinander sprechen? Dieser Blogartikel ist ein Plädoyer dafür, den Einsatz von KI-Agenten in Meetings nicht einfach dem Zufall zu überlassen, sondern ihren Einsatz in verlässliche Praxis zu überführen.

Eine Frau vor einem Computer, auf dem ein Online-Meeting stattfindet.
News

Neues Diskussionspapier: Stabilität durch Wandel? Ein Problemaufriss zur digitalen Resilienz an Hochschulen

Dekoratives Meldungsbild. Vier Personen puzzeln gemeinsam an einer Glühbirne. Kleine Fenster, Stifte, ein Laptop und andere Details zeigen Modi der Zusammenarbeit. Textinhalt: Neues Diskussionspapier: Stabilität durch Wandel? Ein Problemaufriss zur digitalen Resilienz an Hochschulen
Publikation

Diskussionspapier Nr. 40: Stabilität durch Wandel? Ein Problemaufriss zur digitalen Resilienz an Hochschulen

In den letzten Jahren sind Hochschulen in einen Modus geraten, den man als „reaktives Management“ bezeichnen könnte: Pandemie-Management auf die Schnelle, ad-hoc-Lösungen für Cyber-Sicherheitslücken, irgendwie Schritt halten mit generativen KI-Tools. Dieses Papier argumentiert: Wer in einer unübersichtlichen Welt die Bildungslandschaft von morgen aktiv mitgestalten will, braucht digitale Resilienz. Denn digital resiliente Hochschulen erkennen Herausforderungen frühzeitig, bleiben bei Störungen in digitalen Infrastrukturen handlungsfähig und sie integrieren neue Technologien wie KI souveräne in Lehre, Forschung und Verwaltung.

Titelseite einer Publikation über digitale Resilienz von Hochschulen
News

Leitlinien-Check 2026: Das HFD-Update zur strategischen KI-Integration an Hochschulen

Publikation

Blickpunkt: KI-Leitlinien im Check. Ein Update von 2024 zu 2026

Nach der ersten Auseinandersetzung mit den KI-Leitlinien deutscher Hochschulen von 2024 folgt nun eine aktualisierte und erweiterte Analyse. Das Autorenteam hat 30 Leitlinien aus allen Bundesländern untersucht und verglichen - untereinander, aber auch in Bezug auf die früheren Erkenntnisse. Dabei geht es um technische, organisatorische und ethische Fragen, vor allem für gute Lehre und Praxis und für das Prüfungswesen.

Titelseite einer Publikation über KI-Leitlinien an Hochschulen 2026
Blog

Zwischen Innovation und „KI-Fail“: Warum Scheitern der Weg zur Best Practice ist

Nicht immer gelingt die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Hochschullehre mit dem ersten Wurf. Hinter vielen „Best Practice“-Anwendungen stehen Experimente, die eine hohe Fehlertoleranz und die Bereitschaft erfordern, Grenzen auszuloten. Im Interview mit Anja Westermann zeigt Felix Averbeck, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Fulda, am Beispiel eines Online-Moduls in der Sozialen Arbeit, wie aus einem konkreten Bedarf an individueller Lernbegleitung ein KI-Projekt entstand und welche Fallstricke dabei zutage traten.

Im Hintergrund arbeitet eine Person am Laptop. Post-Its zeigen einen iterativen Prozess aus Try, Fail und Win.