Gestalten statt reagieren: Wie resiliente Hochschulen aus Krisen lernen
Unsere Interviewreihe gibt Einblick in den strategischen Prozess für einen verantwortungsvollen und kompetenten Umgang mit Künstlicher Intelligenz an der Technischen Universität Berlin. Im zweiten Teil spricht Malte Miram mit Katharina Kinga Kowalska und Alexandra Schulz über den Übergang von der Planung in die Umsetzung und weitere aktuelle Herausforderungen. Beide gehören der Taskforce „AI Literacy“ an, die die TU Berlin eigens für diesen Themenkomplex gegründet hat.
Technisch, auf Organisationsebene, individuell: Digitale Resilienz betrifft alle Bereiche des Hochschul-Systems. Sie ist damit auch dort eine wichtige Kompetenz für die digitale Arbeitswelt, ein „Future Skill“. Die unterschiedlichen Dimensionen digitaler Resilienz sind zwar miteinander verknüpft, wirken aber auch einzeln. Das ermöglicht Handlungsoptionen. Ein Überblick.
Fünf DigitalChangeMaker aus der neuen Kohorte kommen im Thementrack „Shaping Learning“ zusammen, um gemeinsam zu erarbeiten, wie eine zukunftsfähige Vision von Lehren und Lernen an Hochschulen aussehen kann. Die Ergebnisse aus daraus, stellen sie in dieser Blogreihe vor. Ihr Vorschlag? Studierende und Hochschulen müssen wieder mehr miteinander ins Gespräch kommen, um ihre unterschiedlichen Perspektiven besser zu verstehen – fast wie bei einer Paartherapie!
Unsere Interviewreihe gibt Einblick in den AI-Literacy-Prozess der Technischen Universität Berlin. Im ersten Teil spricht Malte Miram mit Dr. Katharina Kinga Kowalska und Adrian Siebing. Beide gehören der neu eingerichteten Taskforce AI Literacy an und äußern sich zu den Erfahrungen, Zielen, Beteiligungsprozessen und Herausforderungen beim Implementieren von AI Literacy an einer großen technischen Universität.
Michael Siegel und Matti Flieger blicken im HFD-Jahresrückblick 2025 auf ein Jahr der bewussten Gestaltung und Verknüpfung zurück. Statt neuer Schlaglichter rückten Anschlussfähigkeit, gemeinsame Orientierung und strukturelle Verankerung digitaler Transformation in den Fokus. Der Beitrag zeigt, wie Hochschulen unter Druck, aber auch mit wachsender Professionalität und Kooperation an Zukunftsfähigkeit gewinnen – zwischen Analyse und Praxis, Engagement und Struktur.
Die rasante Entwicklung generativer KI hat Hochschulen mit einer beschleunigten Phase digitaler Transformation konfrontiert. Chatbots, automatisierte Text- und Bildgeneratoren sowie neue Analysewerkzeuge finden in Forschung, Lehre und Verwaltung immer häufiger Anwendung. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass die Nutzung dieser Technologien auch neue Fragen aufwirft – etwa zur Kontrolle über Daten, zur Transparenz von Modellen und zur Abhängigkeit von wenigen globalen Tech-Anbietern.
Das Arbeitspapier analysiert Digitale Souveränität im Kontext von KI als zentrale Gestaltungsaufgabe für Hochschulen. Es bündelt Expertisen aus dem Hochschulforum Digitalisierung, reflektiert Risiken anbietergetriebener KI-Nutzung und zeigt anhand von Projekten und Verbünden, wie Hochschulen ihre Handlungsfähigkeit durch Kooperation, Governance und strategische Infrastrukturentscheidungen stärken können.
Generative KI verändert, wie wir lernen, lehren und denken. Die Ethikprofessorin Judith Simon sieht darin nicht nur technische, sondern auch fundamentale bildungspolitische Fragen: Wie erhalten wir zentrale Kompetenzen wie kritisches Denken, wenn Tools wie ChatGPT alltäglich werden? Was bleibt vom Sinn universitärer Bildung? Theresa Sommer (HFD) sprach mit ihr über Prüfungsformate, ethische Herausforderungen und die Frage, warum Hochschulen sich nicht in Effizienzlogik verlieren sollten.
Im Rahmen des KI-Monitors 2025 wurden hochschuldidaktische Einrichtungen von öffentlichen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) zum Stand von KI-Strategien und Maßnahmen befragt. Es zeigte sich: Die Hochschulen haben viele Prozesse in Bezug auf die Integration von (generativer) Künstlicher Intelligenz in Studium und Lehre angestoßen, aber es bleiben auch noch viele Herausforderungen. In diesem Blogbeitrag analysiert Jannica Budde die Freitextantworten zum Themenbereich Kooperationspotenziale und -bedarfe.
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