Mehrwert Präsenzhochschule? Warum Studierende wegbleiben und was sie zurückbringen könnte

Mehrwert Präsenzhochschule? Warum Studierende wegbleiben und was sie zurückbringen könnte

04.08.26

Illustration: Zwei Studierende vor einer Abzweigung. Nach links führt ein Weg beschildert als "Selbststudium"; nach rechts "Präsenzstudium" führt der Weg zum Universitätsgebäude.

Wenn Wissen jederzeit digital verfügbar ist, warum sollten Studierende noch in den Hörsaal kommen? Unser neuer Blogbeitrag beleuchtet die Gründe sinkender Anwesenheit, die Bedeutung von Gemeinschaft und Struktur sowie innovative Lehrkonzepte, die Präsenzveranstaltungen wieder attraktiver machen können.

Der Beitrag von Sebastian Schiele ist der sechste Teil unserer Reihe „Paartherapie für Hochschulen“. Darin untersuchen DigitalChangeMaker gemeinsam, wie Hochschulen und Studierende wieder stärker miteinander ins Gespräch kommen können, um Lehren und Lernen zukunftsfähig zu gestalten.

Dass Studierende immer seltener in die Vorlesungen kommen, ist mittlerweile ein offenes Geheimnis. Die Gründe für diese leeren Hörsäle, und vor allem die Schlüsse, die wir daraus ziehen sollten, werden jedoch heiß diskutiert. Für uns stellt sich dabei eine zentrale, zukunftsweisende Frage: Welchen Mehrwert bieten Präsenzhochschulen aktuell und was sind schon gute Ansätze um noch mehr zu erreichen? Um Antworten zu finden, haben wir das Gespräch mit Studierenden gesucht, mit jenen, die noch regelmäßig in Präsenz da sind, und jenen, die Präsenzveranstaltungen kaum noch besuchen. Ergänzt werden die Inhalte der Gespräche durch die eigenen Erfahrungen des Autors und seiner HiWi-Tätigkeit.

Info: Trotz der Bemühungen des Autors, eine möglichst breite Studierendenschaft zu befragen und in diesem Artikel zu repräsentieren, kommen viele der Erfahrungen aus dessen Umfeld. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Studierende der TU München, die einen technischen Studiengang belegen. Erfahrungen kommen überproportional von deutschstämmigen Studierenden. Die Stichprobe verteilt sich nahezu gleichmäßig auf weibliche und männliche Befragte.

Zu unserem Ansatz der “Paartherapie für Hochschulen” gehört natürlich die ehrliche Repräsentation beider Seiten. Da wir in diesem Beitrag trotz Gesprächen mit einigen Lehrpersonen und Recherchen stärker die Studierendenperspektive beschreiben, freuen wir uns umso mehr, wenn Sie Ihre Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren mit uns teilen

Die neue Konkurrenz: Klassische Lehre im digitalen Zeitalter

Wenn wir uns auf die reine Wissensvermittlung konzentrieren, hat die klassische Lehrveranstaltung heute eine nie dagewesene Konkurrenz. Die Entscheidung lautet längst nicht mehr „Vorlesung oder Fachliteratur?“. Studierende wägen ab: Gehe ich in den Hörsaal oder nutze ich hochgeladene Folien, Skripte und Vorlesungsaufzeichnungen, die ich in meinem eigenen Tempo pausieren und wiederholen kann? Lerne ich mit frei zugänglichen Lerninhalten von anderen Hochschulen oder Plattformen (z.B. MIT OpenCourseware, Stanford etc.) oder mit aufbereiteten Videos zu spezifischen Inhalten (in der linearen Algebra zum Beispiel der Youtube-Kanal „3blue1brown”)? Mit dem Aufkommen von KI-Chatbots geht die Konkurrenz noch weiter: Gehe ich ins interaktive Tutorium, oder stelle ich meine Fragen direkt einem Chatbot – ohne Anfahrtsweg und Wartezeiten. Digitale Formate sind oft flexibler, passen sich dem eigenen Lerntempo an und sind laut befragten Studierenden oft qualitativ hochwertiger aufbereitet, was vielen Studierenden ein effizienteres, aktiveres und selbstbestimmteres Lernen ermöglicht.

Mehr als nur Stoffvermittlung

Manchmal ist der einzige Grund für das Erscheinen in der Vorlesung schlicht das Fehlen von Alternativen – etwa, wenn Lehrende weder Aufzeichnungen noch Skripte bereitstellen und es online keine guten Quellen gibt. Doch künstliche Verknappung von Lernressourcen sehen wir nicht als eine Lösung für mangelnde Präsenz in Hochschulveranstaltungen. Wenn jedoch über den reinen Stoff der Folien hinaus ein spürbarer Mehrwert geboten wird, sagen Studierende, dass sie lieber hingehen. Einer der meistgenannten Begriffe dazu ist “Interaktivität”. In kleineren Gruppen sind es zum Beispiel tiefergehende Diskussionen, in großen Formaten helfen Live-Quizzes, die Studierende aktiv fordern und direkt zeigen, ob der Stoff verstanden wurde. Neben interaktiven Komponenten werden von den befragten Studierenden auch Praxisbeispiele und die Diskussion von Konzepten anhand realer Fragestellungen sehr geschätzt. Das mache es oft einfacher, eine Intuition für das Thema und weitergehende Zusammenhänge zu entwickeln, den eigenen Wissensstand klarer zu sehen, und das Gelernte direkt besser zu verknüpfen.

Präsenz oder Eigenstudium: Ein Blick auf studentische Realität

Die Abwägung im Kopf vieler Studierender lautet also: Lerne ich im Hörsaal wirklich mehr als zu Hause oder in der Bibliothek? Die Wahrnehmung der meisten Studierenden, mit denen wir gesprochen haben, ist für den Großteil der Veranstaltungen: Nein. Jetzt gibt es wiederum Studien, zum Beispiel von René Bochmann et al. (2019), die eine positive Korrelation zwischen dem Besuchen von Lehrveranstaltungen und den erbrachten Prüfungsleistungen zeigen. Auch der Bildungshistoriker Jürgen Overhoff bezeichnet das Eigenstudium in einem Zeit-Interview aus dem Jahr 2026 als „Trugschluss“ und betont den Wert des kreativen Gesprächsprozesses in der Lehre.

Wir halten diese Perspektiven für absolut plausibel, möchten jedoch aus studentischer Perspektive folgende Einordnung vornehmen. Studierende, die wir mit diesen Ergebnissen konfrontiert haben, erklärten dies folgendermaßen: In einem System ohne Anwesenheitspflicht sind es oft ohnehin die besonders motivierten, gut organisierten Studierenden oder Studierende mit mehr finanziellen und zeitlichen Ressourcen (63 % der Studierenden arbeiten nebenbei (vgl. Deutsches Studierendenwerk, 2023)), die regelmäßig erscheinen. Dass diese Merkmale mit besseren Noten korrelieren, überrascht wenig.

Dennoch stimmt: Die Konstanz der Präsenz zwingt zur regelmäßigeren Auseinandersetzung mit dem Stoff. Dieser Rhythmus führt in der Praxis oft zu besseren Lernerfolgen im Vergleich zum reinen Selbststudium. Das liegt jedoch nicht daran, dass Präsenzveranstaltungen didaktisch tatsächlich besser sind, sondern eher an den im nächsten Abschnitt diskutierten positiven Nebeneffekten der Präsenzlehre. Studierende aus unterschiedlichen Disziplinen stimmen Herrn Overhoff weiterhin durchaus zu, dass es einen Wert des kreativen Gesprächsprozesses in der Lehre geben kann, jedoch sei das bei allen Befragten meist sehr weit von der Lehrrealität weg und auch fraglich, wie sinnvoll dies mit den aktuellen Kursgrößen umsetzbar ist. 

Der Campus als soziales Netzwerk und Strukturgeber

Hochschulen sind jedoch nicht nur ein reiner Ort des Lernens, und dieses findet auch nicht nur in Lehrveranstaltungen statt. Tatsächlich fielen in unseren Gesprächen didaktische Argumente für die persönliche Anwesenheit in Lehrveranstaltungen meist erst an zweiter Stelle. Das mit Abstand häufigste Argument für den Campusbesuch sind die Kommiliton:innen. Das gemeinsame Miteinander sei ein riesiger Motivator. Außerdem entstehe so über Lehrveranstaltungen hinaus ein Netzwerk für Fachgespräche, das Teilen von Materialien, Lerngruppen, den Austausch zu extracurricularen Angeboten und vieles mehr. Eine Befragte formulierte es sogar so stark: „Ehrlicherweise sind meine Mitstudierenden der einzige Grund, warum ich manchmal noch in Vorlesungen gehe.“

Ein weiterer Grund für den Besuch von Lehrveranstaltungen ist der Wunsch nach Struktur. Viele Studierenden kommen aus einem stark gelenkten schulischen System und ringen mit der Notwendigkeit, den Tagesablauf selbst zu gestalten. Ein ehrliches Zitat bringt es auf den Punkt: „Wenn ich nicht regelmäßig zu den Vorlesungen gehe, dann mache ich gar nichts und am Ende in der Prüfungsphase versuche ich mir das dann alles in einer Woche reinzuhauen.“

Auch die persönliche Ebene zur Lehrperson wiegt schwer. Begegnet ein:e Dozierende:r den Studierenden wohlwollend und mit spürbarem Interesse an deren Lernerfolg, gehen diese wesentlich lieber in die Vorlesung. „Wir hatten einen Dozierenden, der hat sich so viel Mühe gegeben, da haben wir uns quasi verpflichtet gefühlt zu kommen“, berichtete eine Mitstudierende. Außerdem ist ein sicheres, diskriminierungsfreies Umfeld essentiell, gerade für im akademischen Kontext unterrepräsentierte Gruppen. Eine gendersensible Sprache und respektvolle Lehre seien relevant. Eine Studierende erklärte uns: „Leider ist das noch immer keine Selbstverständlichkeit. Wenn beispielsweise ein Professor wiederholt sexistische Kommentare macht, besuche ich die Lehrveranstaltung eher nicht oder zumindest nicht mit einem guten Gefühl.“

Wenn wir diese Realitäten anerkennen, können wir offen über Lösungen und die zukünftige Rolle der Präsenzhochschule diskutieren. Zwei Beispiele aus dem Umfeld des Autors zeigen, wie die vorher genannten Probleme gelöst und Chancen genutzt werden können. Hierbei gibt es ein vollumfassendes neues Konzept und eine kleine Erweiterung, die gut auf dem aktuellen klassischen Betrieb aufbaut.

Best Practices: Wie es konkret aussehen kann

Als erstes möchten wir hier eine Lösung vorstellen, die mit dem Preis „Goldene Lehre“ ausgezeichnet wurde. Der Preis „Goldene Lehre“ wird von der Fachschaft der TUM School of Engineering and Design für aus studentischer Sicht besonders gute Lehre vergeben und ging im Jahr 2025 an den Kurs Roboterdynamik von Moritz Sattler und Prof. Daniel Rixen für sein vollumfassendes innovatives Lernkonzept. Ein Teil des Konzeptes ist ein digitales Lernsystem. Hier sind die ursprünglichen Vorlesungsinhalte in hochqualitative Videos zwischen 5 und 20 Minuten aufgeteilt. Nach diesen kurzen Videos löst man direkt Aufgaben und beantwortet Fragen. Hierbei wird sowohl auf die Inhalte des vorherigen Videos eingegangen als auch eigenständiges Weiterdenken eingefordert, bei dem das Thema erst in den nächsten Videos erklärt wird. Es gibt ein halbautomatisches System, welches Tipps gibt, entweder auf Anfrage oder wenn man zum Beispiel nah an der Lösung ist, aber einen absehbaren Fehler gemacht hat. Anstatt also jede Woche die Vorlesung zu halten, werden Studierende eingeladen, für einen dreistündigen Termin in einen Seminarraum zu kommen und dort eigenständig am Lernmaterial zu arbeiten. Hierfür stehen Gruppentische und genug Steckdosen bereit. Außerdem nehmen sich Lehrende die Zeit für Fragen und weiterführende Diskussionen. Fragen werden hierbei jedoch nicht immer direkt beantwortet, manchmal wird auch auf den Austausch mit anderen Studierenden verwiesen. 

Dieser Ansatz löst viele der Probleme der aktuellen Präsenzlehre, wobei er wesentliche Aspekte, die Studierende schätzen und die für gute Lehre essentiell sind beibehält.

Was Studierende an dem Format schätzen

  • Individuelles Lerntempo: Studierende können in ihrem eigenen Tempo lernen. Teilnehmer:innen haben uns berichtet, dass sie je nach Thema unterschiedlich lange an Präsenzterminen teilgenommen haben, je nachdem, wie viel Vorwissen sie hatten und wie leicht ihnen der Stoff fiel.
  • Stärkere Aktivierung: Dadurch, dass man nach jedem Video selbst Aufgaben löst, wird man wesentlich stärker aktiviert. Verstärkt wird das noch, da der Lernprozess nicht weitergeht, ohne dass man sich selbst aktiv mit den Inhalten und Aufgaben auseinandersetzt, anders als zum Beispiel in einer Vorlesung. Außerdem erzählte uns ein Studierender: „In Vorlesungen habe ich oft das Gefühl, dass ich es verstanden habe, bis sich dann später, wenn ich versuche, es anzuwenden, herausstellt, dass ich es gar nicht wirklich verstanden habe. Das passiert hier nicht, weil ich durch die Aufgaben sofort merke, was ich verstanden habe und was nicht.“  
  • Zeit für echten Mehrwert: Da die Dozierenden nicht mehr primär mit Wissensvermittlung beschäftigt sind, haben sie Zeit für einen viel größeren Mehrwert: Fragen zu klären oder sogar weiterführende Diskussionen anzuleiten und den Austausch zwischen den Studierenden zu fördern. Dadurch entsteht auch eine bessere Bindung zwischen Lehrenden und Studierenden, was Hemmschwellen für Fragen verringert und potenzielle weitere Zusammenarbeit fördert.
  • Struktur: Studierende haben wieder bzw. weiterhin die Möglichkeit für eine klare Tagesstruktur.

 

Auch dieses Format hat noch signifikante Einschränkungen. Zwar liegt die Präsenzbeteiligung deutlich über der vieler klassischer Vorlesungen, dennoch nimmt weiterhin nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Studierendenschaft an den Veranstaltungen teil. Außerdem bewerteten einige Studierende das Konzept grundsätzlich positiv, empfanden jedoch Teile der Lernmaterialien als missverständlich. Da der Lernprozess durch die Aufgaben stärker strukturiert und vorgegeben wird, kann dies vereinzelt zu Frustration führen. Das Konzept ist jedoch noch relativ neu, sodass in den kommenden Jahren weitere Verbesserungen zu erwarten sind.

Auch kleine Veränderungen können viel bewirken

Uns ist bewusst, dass in so einem Format viel Arbeit steckt und Lehrende primär auch für die Forschung angestellt sind. Dass aber auch kleine, inkrementelle Schritte wirken, hat der Autor in seiner eigenen Tätigkeit als studentische Hilfskraft erlebt. Gemeinsam mit den Lehrenden einer Vorlesung wurde ein interaktives Format eingeführt, bei dem regelmäßig Fragen eingebaut wurden, die die Konzepte greifbarer machten und zum aktiven Mitdenken anregte. Konzepte wurden dadurch greifbarer und die Studierenden wurden aktiviert. Eine Umfrage der Studierenden zeigte:  90 % der Studierenden hatten mehr Spaß und über 80 % waren der Meinung, mehr gelernt zu haben. Der Kompromiss für Lehrende bestand in erster Linie darin, dass etwas Stoff aus der dichten Vorlesung zu Gunsten der Fragen gestrichen werden musste.

Diese Beispiele kommen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich und sind nicht zwingend auf alle hochschulischen Kontexte anwendbar. Sie dienen hauptsächlich als Inspiration dafür, was möglich ist, wenn man über das Phänomen des Wegbleibens von Studierenden hinwegschaut und versucht, Formate zu finden, die mit den Realitäten und Wünschen von Studierenden in Einklang stehen.


Quellen

  • Bochmann, R., & Rindermann, H. (2019). Absentismus und Lehrqualität in Vorlesungen. Richtige Strategien für Lehrende finden. Weiterbildung, 31(6), 14–17.
  • Probst, M., & Overhoff, J. (2026, 10.02.). “Ich glaube wir brauchen wieder eine Anwesenheitspflicht”. Zeit Online. https://www.zeit.de/2026/06/anwesenheit-universitaeten-geisteswissenschaften-juergen-overhoff/komplettansicht
  • Kroher, M., Beuße, M., Isleib, S., Becker, K., Ehrhardt, M.-C., Gerdes, F., Koopmann, J., Schommer, T., Schwabe, U., Steinkühler, J., Völk, D., Peter, F. & Buchholz, S. (2023). Die Studierendenbefragung in Deutschland: 22. Sozialerhebung. Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Deutschland 2021. Deutsches Studierendenwerk, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Autor

Sebastian Schiele studiert den Masterstudiengang KI in der Gesellschaft an der Technischen Universität München. Seine Begeisterung für gute Lehre entwickelte er bereits während seines Ingenieursstudiums. Nach einem Schulpraktikum als Lehrkraft an verschiedenen Schulformen beschäftigt er sich heute mit der Frage, wie Lernen motivierender und wirksamer gestaltet werden kann. Aktuell arbeitet er gemeinsam mit einem Lehrstuhl der TU München an der Weiterentwicklung innovativer Lehrkonzepte.


Einladung zum Hangout

Im Rahmen dieser Blogreihe und unseres Projekts veranstalten wir am 6. August 2026 von 14:00 bis 15:00 Uhr ein digitales Hangout. Gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden möchten wir auf aktuelle Herausforderungen der Hochschullehre und des Hochschulalltags blicken, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und miteinander ins Gespräch kommen. Wir laden alle ganz herzlich ein, Teil unserer Paar-Therapie zu sein. Weitere Informationen:

 

Event
06
August

Einladung zur Paartherapie für Hochschulen


Die „Paartherapie“ Überblick

Blog
Dekoratives Bild mit dem Text: Willkommen zur Paartherapie für Hochschulen! Ein Blogbeitrag von Lea Röhrig, Leon Adel, Sarah Becker, Sebastian Schiele und Nicole Vögele. DCM-Blogreihe, Teil 1.

Willkommen zur Paartherapie für Hochschulen!

Bild Sarah Becker 1
Sarah Becker
01.04.2026

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