Gestalten statt reagieren: Wie resiliente Hochschulen aus Krisen lernen
Gestalten statt reagieren: Wie resiliente Hochschulen aus Krisen lernen
In unserem Blog veröffentlichen wir als Hochschulforum Digitalisierung regelmäßig Artikel, Meinungsbeiträge, Good Practices und vieles mehr zur Zukunft akademischer Bildung. Möchten auch Sie etwas bei uns publizieren? Dann wenden Sie sich an kommunikation@hochschulforum.org. Hier finden Sie alle Hinweise für unsere Blog-Autor:innen: https://hochschulforumdigitalisierung.de/guidelines-fuer-blog-autorinnen/
New Work an Hochschulen zeigt sich weniger in Schlagworten als in der Frage, wie wir Arbeit, Lernen und Zusammenarbeit konkret gestalten – mit welcher Haltung, in welchen Räumen und mit welchen Strukturen. Der Lernzirkel des New Work Community Programms hat deutlich gemacht, wie kraftvoll hochschulübergreifende Reflexionsräume sind, in denen Praktiken erprobt, Erfahrungen geteilt und Selbstverständlichkeiten hinterfragt werden. Wer New Work ernst nimmt, sollte nicht nach dem nächsten Projekt, sondern nach guten Fragen, passenden Räumen und echten Dialogen über „gute Arbeit“ suchen.
KI-Agenten können mittlerweile Onlinetests selbstständig absolvieren und Zertifikate erwerben. Dafür sensibilisieren Doris Weßels und Miriam Maibaum in diesem Beitrag. Weil sich aus einem bestandenen Test künftig nicht mehr zuverlässig auf eine menschliche Leistung schließen lässt, raten die Autorinnen zu Prüfungen, die den Entstehungsprozess, den Umgang mit KI und die eigenständige Urteilsfähigkeit sichtbar machen.
In diesem Blogbeitrag berichtet Peter Salden von einer Delegationsreise in die USA. Dort hat er sich unter anderem über den Stand des KI-Einsatzes im US-amerikanischen Bildungswesen informiert und im Gespräch mit Vertreter:innen der amerikanischen Regierung erkannt, dass Europa seine Digitale Souveränität stärken sollte. Welche weiteren Erkenntnisse er aus dem Austausch mitgenommen hat und warum sich Deutschland mit seiner KI-Strategie nicht verstecken muss, verrät er in diesem Text.
In diesem Blogbeitrag berichten Uwe Reckzeh-Stein und Christoph Koitka-Fieke weiter von ihrem Besuch an der Ruhr-Universität Bochum, wo sie sich über Digitale Souveränität ausgetauscht haben. Bei Digitaler Souveränität geht es darum, gemeinsam kontrollierte Alternativen zu schaffen, deshalb haben sie sich auch über konkrete Projekte wie das geplante KI-Expertisezentrum.NRW oder die geplante gemeinsame Inferenzinfrastruktur in Aachen und Köln informiert. Warum rein technische Ansätze jedoch zu kurz greifen, erklären sie in diesem Beitrag.
Welche Programmpunkte sollten Sie beim University:Future Festival 2026 nicht verpassen und warum? Rasmus, Programm-Manager Leitung European Digital Education Hub, gibt Einblicke in seine persönlichen Programm-Highlights. Dabei richtet er seinen Blick besonders auf globale Perspektiven, von veränderten Wahrnehmungen durch ästhetische KI-Layouts bis hin zu kollaborativer digitaler Innovation in Kriegszeiten.
Unsere Interviewreihe gibt Einblick in den strategischen Prozess für einen verantwortungsvollen und kompetenten Umgang mit Künstlicher Intelligenz an der Technischen Universität Berlin. Im zweiten Teil spricht Malte Miram mit Katharina Kinga Kowalska und Alexandra Schulz über den Übergang von der Planung in die Umsetzung und weitere aktuelle Herausforderungen. Beide gehören der Taskforce „AI Literacy“ an, die die TU Berlin eigens für diesen Themenkomplex gegründet hat.
Welche Programmpunkte lohnen sich beim University:Future Festival 2026 besonders und warum? In diesem Editor’s Pick geben Swantje und Franzi, zwei studentische Mitarbeiterinnen des U:FF-Teams, die das Event zum ersten beziehungsweise zweiten Mal begleiten, persönliche Empfehlungen.
Digitale Souveränität bedeutet für Hochschulen, digitale Infrastrukturen, Daten und Abhängigkeiten bewusst gestalten zu können. Doch wie lässt sich dieser Anspruch im Hochschulalltag praktisch einlösen? Uwe Reckzeh-Stein und Christoph Koitka-Fieke formulieren sieben Thesen dazu, wie Hochschulen Kontrolle, Kooperation, Know-how und alltagstaugliche Alternativen zusammendenken können. Warum gerade jetzt ein guter Moment ist, souveräne Strukturen zu stärken.
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