Stefanie Go ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld und am Kompetenzzentrum Soziale Dienste (kom.sd) im Institut für Innovationstransfer an der Universität Bielefeld GmbH. In ihrer Dissertation erforscht sie die Integration von KI-basierten Lerntechnologien in Lehr- und Lernprozesse der Hochschulbildung, mit besonderem Fokus auf die Partizipationsmöglichkeiten für Lehrende und Lernende. Sie beteiligt sich aktiv an der Aus- und weiterbildung von Schüler:innen und Lehrenden zum Thema KI in der Bildung national als auch international.

Publikation

Diskussionspapier Nr. 41: Gefährdet generative KI die digitale Autonomie im Studium?

Unregulierte Handlungsfreiheit beim Einsatz generativer KI ist nicht gleichbedeutend mit digitaler Autonomie. Das Diskussions-papier zeigt, wie eine intensive KI-Nutzung grundlegende akade-mische Kompetenzen beeinträchtigen und Bildungsziele gefähr-den kann. Es beschreibt, welche Verantwortung Fächer, Lehrende und Studierende tragen, um Deskilling einzudämmen und selbst-bestimmtes digitales Handeln im Studium zu ermöglichen.

Deckblatt von Diskussionspapier 41: Gefährdet generative KI die digitale Autonomie im Studium?
Blog

Lehrende und KI: (k)eine angespannte Beziehung?

Wie können KI-basierte Tools die Lehr-/Lernprozesse an der Hochschule unterstützen? Darüber haben sich Stefanie Go und Kathrin Schelling bereits mit einigen Lehrenden unterhalten – denn im Rahmen des Verbundprojekts “HAnS” begleiten sie die Entwicklung eines intelligenten Assistenzsystems für die Hochschulbildung aus bildungswissenschaftlicher Perspektive. Dabei fiel ihnen allerdings etwas Eigenartiges auf: Selbst Dozent:innen, die sich KI gegenüber aufgeschlossen zeigen, binden sie eher selten in Lehrveranstaltungen ein. Wie das zusammenpasst? Hier sind drei mögliche Erklärungen – und ein guter Grund dafür, dass es sich lohnt, sie allesamt kritisch zu hinterfragen.