Vier Hochschulen starten in die Peer-to-Peer-Strategieberatung: KI in der Hochschulbildung
Vier Hochschulen starten in die Peer-to-Peer-Strategieberatung: KI in der Hochschulbildung
19.03.26
Die vier Hochschulen, die an der Peer-to-Peer-Strategieberatung 2026: KI in der Hochschulbildung teilnehmen, stehen fest und starten nun gemeinsam das Beratungsprogramm. Eine Jury hat sie am 13. März nach einem Auswahlprozess aus insgesamt 40 eingereichten Interessensbekundungen ausgewählt.
Im Mittelpunkt der Beratung stehen zentrale strategische Fragestellungen: von der Entwicklung einer ganzheitlichen KI-Strategie über den Aufbau geeigneter Governance-Strukturen und Steuerungsmodelle bis hin zur Gestaltung nachhaltiger KI-Infrastrukturen. Darüber hinaus spielen die Kompetenzentwicklung für Hochschulmitarbeitende und Studierende sowie die Profilbildung der Hochschule im Kontext von KI eine wichtige Rolle.
Mit der Bekanntgabe der Hochschulen beginnt nun die intensive Beratungsphase, die mit einem gemeinsamen Kick-off-Workshop im April startet.
Die Peer-to-Peer-Hochschulen 2026
Folgende Hochschulen wurden für die Teilnahme an der Peer-to-Peer-Strategieberatung 2026: KI in der Hochschulbildung ausgewählt:
- Hochschule für Technik Stuttgart
- RPTU Kaiserslautern-Landau
- Hochschule RheinMain
- Universität Hamburg
Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) bedankt sich bei allen Hochschulen für die eingereichten Interessensbekundungen. Die große Resonanz zeigt, dass die strategische Auseinandersetzung mit KI für deutsche Hochschulen von hoher Bedeutung ist und sie sich engagiert den damit verbundenen Chancen und Herausforderungen widmen.
Den ausgewählten Hochschulen gratuliert das HFD herzlich und freut sich auf die Zusammenarbeit im Rahmen der Peer-to-Peer-Strategieberatung 2026.
Hintergrund der Peer-to-Peer-Strategieberatung: KI in der Hochschulbildung
Die seit 2017 etablierte Peer-to-Peer-Strategieberatung des HFD unterstützt Hochschulen dabei, Transformationsprozesse strukturiert, partizipativ und strategisch zu gestalten. Im Zentrum stehen die Expertise der eingebundenen Expert:innen („Peers“) sowie die individuellen Bedarfe und Rahmenbedingungen der teilnehmenden Hochschulen.
Im Jahr 2026 widmet sich das Format dem strategischen Umgang mit (generativer) Künstlicher Intelligenz in der Hochschulbildung – einem Thema, das Hochschulen vor grundlegende Entscheidungsfragen stellt. Dabei geht es längst nicht mehr nur um einzelne Tools oder Pilotprojekte, sondern um die übergeordnete Positionierung: Wie kann und soll KI die Hochschule als Ganzes prägen? Welche Strukturen, Kompetenzen und Infrastrukturen sind notwendig, um ihre Potenziale sinnvoll zu nutzen?
Vor diesem Hintergrund unterstützt die Peer-to-Peer-Strategieberatung „KI in der Hochschulbildung“ die vier ausgewählten Hochschulen dabei, tragfähige und zukunftsweisende Strategien zu entwickeln.
Ansprechpartnerinnen
Aline Röttger
Barbara Wagner