Vom Deskilling zum Newskilling mit KI
Vom Deskilling zum Newskilling mit KI
Der Einsatz generativer KI birgt die Gefahr des Verlusts von Kernkompetenzen. Es können aber auch ganz neue Fähigkeiten entwickelt werden.
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Der Einsatz generativer KI birgt die Gefahr des Verlusts von Kernkompetenzen. Es können aber auch ganz neue Fähigkeiten entwickelt werden.
Wer sich mit Verzerrungen in KI-Systemen beschäftigt, kommt an ihrem Namen kaum vorbei: Eva Gengler. Die Wissenschaftlerin forscht zu Bias in generativer KI, stand letztes Jahr auf der Bühne des U:FF, hat kürzlich ihre Promotion abgeschlossen und gerade ihr erstes Buch veröffentlicht.
Ein Projekt der TH Köln möchte die Herausforderungen, mit denen Studierende mit psychischen Erkrankungen im Hochschulalltag konfrontiert sind, mithilfe eines Computerspiels immersiv erfahrbar machen. Darin schlüpft man in die Rolle der Spielfigur Sam und navigiert so den Studienalltag mit all seinen Schwierigkeiten. Wie das Spiel dazu beitragen kann, Lehrkräfte für das Thema zu sensibilisieren, erklären Klara Groß-Elixmann, Jasmin Alfeld und Maike Kaul in diesem Blogbeitrag.
Die Diskussionen über den Einsatz von KI erweitern sich zunehmend um die Frage, ob sogenannte KI-Detektoren sinnvoll eingesetzt werden können, also Software, die erkennen soll, ob ein Text von einem Menschen verfasst oder KI-generiert wurde. Was auf den ersten Blick nach einer unkomplizierten Lösung zur Aufdeckung von Täuschungsversuchen klingt, erweist sich jedoch als problematisch: Der Einsatz von KI-Detektoren führt zu unzuverlässigen Ergebnissen und ist durch sozial verzerrte Trainingsdaten und Outputs ethisch fragwürdig.
Nicht immer gelingt die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Hochschullehre mit dem ersten Wurf. Hinter vielen „Best Practice“-Anwendungen stehen Experimente, die eine hohe Fehlertoleranz und die Bereitschaft erfordern, Grenzen auszuloten. Im Interview mit Anja Westermann zeigt Felix Averbeck, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Fulda, am Beispiel eines Online-Moduls in der Sozialen Arbeit, wie aus einem konkreten Bedarf an individueller Lernbegleitung ein KI-Projekt entstand und welche Fallstricke dabei zutage traten.
Michael Siegel und Matti Flieger blicken im HFD-Jahresrückblick 2025 auf ein Jahr der bewussten Gestaltung und Verknüpfung zurück. Statt neuer Schlaglichter rückten Anschlussfähigkeit, gemeinsame Orientierung und strukturelle Verankerung digitaler Transformation in den Fokus. Der Beitrag zeigt, wie Hochschulen unter Druck, aber auch mit wachsender Professionalität und Kooperation an Zukunftsfähigkeit gewinnen – zwischen Analyse und Praxis, Engagement und Struktur.
In diesem Blogbeitrag analysieren Andreas Giesbert, Jens Tobor und Lukas Riechert die Schwachstellen von KI-Prüfungsservices und reflektieren, welche Rolle Prüfungen im Zeitalter von KI künftig spielen sollten.
Der Blogbeitrag von Friederike Schulze gibt einen persönlichen Einblick in das Mathematikstudium. Er beschreibt typische Herausforderungen zu Studienbeginn – von formaler Sprache und abstrakten Denkweisen bis hin zu hohem Lerntempo – und zeigt, welche Rolle gemeinsames Lernen sowie digitale Angebote wie Lernvideos, Foren und KI-Tools dabei spielen können, den Studienalltag strukturiert und handhabbar zu gestalten.
Prof. Dr. Mike Altieri und Aviva Kaiser blicken zurück auf den Online-Thementag "STACK für Einsteiger:innen" am 24. September 2025 im Rahmen der HFDlocal-Themenwoche statt.
Generative KI verändert, wie wir lernen, lehren und denken. Die Ethikprofessorin Judith Simon sieht darin nicht nur technische, sondern auch fundamentale bildungspolitische Fragen: Wie erhalten wir zentrale Kompetenzen wie kritisches Denken, wenn Tools wie ChatGPT alltäglich werden? Was bleibt vom Sinn universitärer Bildung? Theresa Sommer (HFD) sprach mit ihr über Prüfungsformate, ethische Herausforderungen und die Frage, warum Hochschulen sich nicht in Effizienzlogik verlieren sollten.
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