Microcredentials in Irland: Lessons Learned und Empfehlungen für deutsche Hochschulen
Microcredentials in Irland: Lessons Learned und Empfehlungen für deutsche Hochschulen
03.04.25
Mit dem Projekt MicroCreds gibt es in Irland einen einheitlichen Referenzrahmen für die Verteilung und Etablierung von Microcredentials. Eine Delegation hat Anfang des Jahres drei Hochschulen in Dublin und eine in Waterford besucht, um mehr über ihr System zu erfahren und darüber, wie man Standards in der Nutzung von Microcredentials in Deutschland etablieren könnte. Dieser Blogbeitrag präsentiert die Erkenntnisse, die auf der vom HFD geförderten Delegationsreise zum Thema „Microcredentials“ nach Irland im Januar 2025 gewonnen wurden.
Hintergrund der Delegationsreise
Microcredentials sind Nachweise über Lernergebnisse, oft in Form eines spezifischen Kompetenzerwerbs, in einem kompakten Umfang (daher micro). Für die Hochschullehre haben Microcredentials (und hinführende Lernangebote) ein hohes Potenzial, spezifische Kompetenzbedarfe für den Arbeitsmarkt und ggf. für die Gesellschaft zu adressieren, heterogene Lernendengruppen anzusprechen und individuelle Bildungsbiografien zu fördern.
In Deutschland verläuft die Einführung von Microcredentials an Hochschulen aktuell noch zögerlich. Anders in Irland: Hier sind Microcredentials seit Jahren etabliert. Umgesetzt wurde dies durch MicroCreds, ein national gefördertes, von der Irish Universities Association durchgeführtes Projekt. Die Motivation unserer Reise bestand deshalb darin, mit Vertreter:innen von MicroCreds und den irischen Hochschulen vor Ort darüber in den Austausch zu treten, wie die Implementierung von Microcredentials – inklusive einer rechtlichen, organisationalen und technischen Standardisierung – auf einer nationalen Ebene und auf Hochschulebene gelingen kann.
Die Delegationsreise fand vom 27. bis 29. Januar 2025 statt. Wir haben drei Bildungsinstitutionen in Dublin die am Projekt MicroCreds beteiligt sind, und eine Bildungsinstitution in Waterford, die Microcredentials außerhalb des MicroCreds-Projektes anbietet, besucht und uns mit Kolleg:innen vor Ort ausgetauscht.
Die besuchten Institutionen:
- Irish Universities Association (IUA, Dublin)
- University College Dublin (UCD, Dublin)
- Dublin City University (DCU, Dublin)
- South East Technological University (SETU, Waterford)
Impressionen von der Delegationsreise nach Dublin
1. Fragestellungen und Zielsetzungen
Unsere Delegationsreise zielte zum einen auf den Erkenntnisgewinn ab, indem wir Good Practices im Zusammenhang mit der Etablierung eines nationalen Standards und Systems für Microcredentials identifizieren wollten. Zum anderen wollten wir diese Erkenntnisse für den deutschen Hochschulkontext zugänglich und in Form von Empfehlungen anwendbar machen, um so die Einführung von Microcredentials an den Hochschulen voranzubringen und ihre Potenziale für die Hochschullehre zu entfalten.
Aus diesem Grund haben wir zentrale Fragen für unsere Gesprächspartner:innen in Irland formuliert – zu politisch-strategischen und technischen Aspekten, zur praktischen Umsetzung von Microcredentials sowie zur Zusammenarbeit mit relevanten Stakeholdern.
Politische und strategische Aspekte
- Welche Rahmenbedingungen wurden durch die irische Politik gesetzt, um Microcredentials landesweit an den irischen Hochschulen zu etablieren?
Technische Aspekte
- Wie werden in Irland digitale Microcredentials ausgestellt?
- Welche Plattform wird dabei genutzt?
- Wie funktioniert dieses technisch?
Umsetzung an den Hochschulen
- Welche Größe in ECTS haben die Microcredentials in der Praxis?
- Was ist der (Studierenden-)Status der externen Teilnehmenden?
- Wie werden die Microcredentials akkreditiert und qualitätsgesichert?
- Anerkennung und Anrechnung in Curricula: Inwieweit können
- Microcredentials für Curricula anerkannt bzw. angerechnet werden?
Internationale Aspekte
- Inwiefern sind die ausgestellten Microcredentials international teilbar und stackable, im Sinne der Empfehlung des Rats der EU und der darin formulierten Ansprüche?
- Was ist der Studierendenstatus von Studierenden von Partneruniversitäten aus Hochschulallianzen?
Kooperation mit relevanten Stakeholdern
- Welche Strukturen und Mechanismen zur Kommunikation und Zusammenarbeit mit Stakeholdern (insbesondere Lernende, Lehrende und Vertreter*innen aus Industrie und Wirtschaft) existieren?
- Mit welchen (potenziellen) Problemstellungen waren Sie konfrontiert und wie haben Sie diese gelöst?
2. Erkenntnisse der Delegationsreise
Im Rahmen unserer Gespräche mit den irischen Partner:innen konnten wir vielfältige Eindrücke zu verschiedenen Aspekten der Implementierung und Umsetzung von Microcredentials gewinnen und haben eine enorme Menge wertvoller Informationen, Hinweise und Empfehlungen erhalten. Diese möchten wir in diesem Abschnitt geordnet zusammenfassen und auf unsere Fragestellungen und Zielsetzungen zurückbeziehen. Hierfür gehen wir zuerst auf das Projekt MicroCreds ein und thematisieren dann die konkrete Umsetzung von Microcredentials an den irischen Einzelhochschulen.
Zur Rolle des Projekts MicroCreds
Das Projekt MicroCreds geht auf einen Projektantrag der Irish Universities Association im Rahmen der Human Capital Initiative (HCI) der irischen Higher Education Authority (HEA) zurück. Die HCI ist eine auf fünf Jahre angelegte Förderlinie mit einem Volumen von insgesamt 300 Mio. € aus dem irischen National Training Fund. Ziel der HCI ist die Förderung von „skills-focused programmes“ im Bereich der Hochschulbildung, um entsprechende Bedarfe an Kompetenzen und Qualifizierungen (primär auf dem Arbeitsmarkt) zu decken.
MicroCreds ist mit einem Fördervolumen von 12,3 Mio. € auf fünf Jahre (2020–2025) angelegt und zielt darauf ab, Microcredentials als Format für lebenslanges Lernen in Irland zu etablieren. Zu diesem Zweck wurden unter anderem ein nationales Framework für qualitätsgesicherte und akkreditierte Microcredentials sowie die Portalseite microcreds.ie geschaffen, über die die Microcredential-Angebote der Mitgliedshochschulen der IUA zentral beworben werden.
Zum nationalen Microcredential-Framework
Das von MicroCreds erarbeitete nationale Framework für Microcredentials war einer der interessantesten Aspekte für unser Delegationsteam. Es wurde unter Beteiligung aller IUA-Mitgliedshochschulen erarbeitet, was als anstrengender, aber lohnender Prozess beschrieben wurde. Auch wenn es als nationales Framework bezeichnet wird, ist es zunächst für die Mitgliedshochschulen der IUA verbindlich. Für die anderen Hochschulen Irlands, darunter die SETU Waterford, gilt dies nicht. Gleichwohl ist das Framework umfassend: Es greift die Definition von Microcredentials nach der Empfehlung des Rats der Europäischen Union (2022/C 243/02) als Leitlinie auf, legt die Größe von Microcredentials gemessen an ECTS-Punkten fest, bestimmt die Levels im nationalen irischen Qualifikationsrahmen, zwischen denen sich Microcredentials bewegen dürfen, und definiert ihre stackability, also die Möglichkeit, mehrere Microcredentials zu kombinieren, um umfassendere Kompetenznachweise zu erwerben.
Grundlegende Definition und Regel für Microcredentials aus dem National Framework von MicroCreds
Definition | Orientierung an der Council Recommendation on a European approach to Microcredentials for lifelong learning and employability (2022/C 243/02), aber: Arbeitsdefinition von Microcredentials als „small, focused courses” in entweder digitalem, hybriden oder präsenziellem Format |
Umfang | 1-30 ECTS, in der Regel entspricht ein Microcredential aber 5 bis 10 ECTS-Punkten |
Niveaus | Level 8 und 9 des irischen National Framework of Qualifications (entspricht Bachelor- und Masterabschlussniveau) |
Qualitätssicherung | Die Hochschulen sind selbst für die Erarbeitung von internen Qualitätssicherungssystemen für ihre Microcredentials zuständig. |
Stackability | Stackability von Microcredentials ist möglich, aber wird nur im Rahmen von thematisch einschlägigen Lernpfaden umgesetzt, die die Hochschulen selbst entwickeln. Stacking von Microcredentials zu einem Hochschulabschluss (Bachelor, Master) ist aktuell (noch) nicht möglich. Dasselbe gilt für Stacking von Microcredentials zwischen Hochschulen. |
Zur Plattform microcreds.ie
Die Plattform microcreds.ie erfüllt die Funktion eines „Schaufensters“, über das die Lernangebote der Hochschulen, die zu den Microcredentials führen, zentral erfasst und beworben werden. Neben einer inhaltlichen Beschreibung werden zu jedem Lernangebot Modus (in physischer Präsenz, hybrid oder online), Dauer, Beginn, Anmeldefrist, NFQ-Level, ECTS sowie Gebühr und geförderte Gebühr angegeben. Außerdem werden Lernziele, Teilnahmevoraussetzungen und Kontaktinformationen an der Hochschule verfügbar gemacht. Die Ausstellung von Microcredentials liegt in der Verantwortung der Einzelhochschulen, die dafür eigene technische Lösungen umsetzen (näheres hierzu im folgenden Abschnitt).
Hauptzielgruppe der Microcredentials von MicroCreds sind Arbeitnehmer*innen, die an beruflicher Weiterbildung interessiert sind. Studierende und interessierte Mitglieder der Gesellschaft haben allerdings ebenfalls die Möglichkeit zur Teilnahme. Ein erklärtes Ziel von MicroCreds ist es, die von Hochschulen angebotenen Microcredentials als Marke (gegenüber anderen kommerziellen Bildungsanbietern) zu etablieren. Dementsprechend wurde auch die Wichtigkeit von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen betont.
Ein weiterer erwähnenswerter Punkt ist der Projektbaustein „MicroCreds Innovate“, in dem die Interessen aus Industrie und Wirtschaft berücksichtigt und Bedarfsanalysen für Microcredentials durchgeführt werden. Für den Kontext Irlands wurde der größte Bedarf im Bereich der „transversal skills“ ermittelt, gefolgt von Biomedizin, KI und Lebensmittelindustrie.
3. Handlungsempfehlungen
Die Erkenntnisse aus der Delegationsreise auf den deutschen Hochschulkontext mit dem Ziel der Etablierung von Microcredentials zu übertragen, ist aus unserer Sicht möglich, unterliegt aber Einschränkungen. Für die Übertragung greifen wir auf die vor der Reise formulierten Fragestellungen und Zielsetzungen zurück, um diese konkreten Handlungsempfehlungen zuzuordnen.
3.1 Politische und strategische Aspekte
Die Einführung von Microcredentials war in Irland von vornherein durch politisches Interesse und durch die Beteiligung zahlreicher Stakeholder im irischen Hochschulbereich begünstigt und legitimiert:
Davon ausgehend lassen sich für den deutschen Hochschulkontext mit Blick auf a) die Implementierung politischer Rahmenbedingungen für einen nationalen Microcredential-Standard sowie b) die Strategiefindung an und zwischen den Hochschulen, unter Einbezug politischer Stakeholder, folgende Empfehlungen formulieren:
- Hochschulen sind hier ggf. angehalten, das Interesse der politischen Stakeholder proaktiv zu motivieren und sie von der Relevanz von Microcredentials zu überzeugen. Hierfür empfehlen die Kolleg:innen der IUA, mit konkreten Entwürfen, einem Microcredential-Framework, auf politische Entscheider:innen zuzugehen.
- Das Framework sollte Microcredentials hinsichtlich ihres Zwecks, ihres Umfangs, ihrer Verortung in nationalen Qualifikationsrahmen, ihrer Qualitätssicherung sowie ihrer stackability, Anerkennbarkeit und Anrechenbarkeit
- Das Framework sollte an bestehende (inter-)nationale Systeme und Leitlinien (European Approach to Microcredentials, ECTS-System, nationale und europäische Qualifikationsrahmen, etc.) anknüpfen.
- Das Framework sollte so gestaltet werden, dass es den Einzelhochschulen Spielraum im Design der zu Microcredentials führenden Lernangebote einräumt.
- Hochschulen müssen sich im Ausarbeitungsprozess jederzeit gehört und repräsentiert fühlen. Dies erfordert konstante Kommunikation, für die Ressourcen verfügbar gemacht werden müssen.
- Das Framework sollte nicht statisch sein, sondern regelmäßig von den Hochschulen überprüft und angepasst
- Im deutschen Hochschulkontext ist eine Orientierung am „irischen Modell“ durch den Bildungsföderalismus nicht ohne weitergehende Anpassungen möglich. Eine Lösung könnten Ausschreibungen durch bundesweit agierende Institutionen (z. B. HFD, HRK) bzw. das BMBF für Verbundprojekte
- Es muss Kommunikation und Vermittlung zwischen den beteiligten Hochschulen stattfinden; sofern keine Kooperation besteht, sind Konkurrenzgedanken zu überwinden. Dies kann durch politische Akteure (z. B. Ministerien) befördert werden.
3.2 Technische Aspekte
Wo die Verantwortung für die Entwicklung einer technischen Infrastruktur für die digitale Ausstellung, das Speichern und das Teilen von Microcredentials verortet wird, hängt von den Ansprüchen ab, die an die Microcredentials gestellt werden.
- Es kann hilfreich sein, eine zentrale Anlaufstelle innerhalb einer Hochschule oder einer Hochschulallianz als juristische Person einzusetzen, die für die Ausstellung von digitalen Microcredentials verantwortlich
- Die Reichweite (scale) von Microcredentials hängt unter anderem mit dem Prozess ihrer Ausstellung Es wird daher dringend empfohlen, diese Prozesse schnellstmöglich zu automatisieren, um die Reichweite zu erhöhen.
3.3 Aspekte der Umsetzung von Microcredentials an Hochschulen
Zum Lernendenstatus
Die Einschreibung von Microcredential-Teilnehmenden als reguläre Studierende funktioniert in Irland, ist aber mit einem gewissen Aufwand verbunden. In Deutschland ist diese Einschreibung mit Blick auf die Rechtslage noch unklar.
Zur Anerkennung und Anrechnung
Zur Akkreditierung
Zum Qualitätsmanagement
- Es empfiehlt sich, den Umfang der Qualitätsmanagement-Prozesse an die Größe der Microcredentials zu koppeln. Besonderes Augenmerk sollte außerdem auch auf die Qualitätssicherung von zu Microcredentials führenden Assessments/ Prüfungsleistungen gelegt werden.
Zur Stackability von Microcredentials
Zum didaktischen Design
Das Design, die Durchführung und die Verwaltung von zu Microcredentials führenden Lernangeboten ist aufwändig. Es empfiehlt sich, hierfür spezialisierte Teams einzurichten (keine Add-On-Aufgaben für einzelne Personen) und passende Ressourcen einzuplanen. Bedarfe und das „Well-Being“ der Zielgruppen der Lernangebote dürfen nicht unterschätzt werden. Hierfür sollten Supportangebote geschaffen werden.
3.4 Aspekte der Kooperation mit relevanten Stakeholdern
Zur Frage nach Strukturen und Mechanismen zur Kommunikation und Zusammenarbeit mit Stakeholdern sowie damit verbundenen Herausforderungen gaben uns die Partner:innen die folgenden Ratschläge mit:
Die Zielgruppen für Microcredentials (potenzielle Lernende sowie auch Industrie und Wirtschaft) verfügen bis heute kaum über ein Verständnis davon, was Microcredentials sind und welche Vorteile sie bergen. Wenn Microcredentials neu eingeführt werden, wird die Zahl der Lernenden zunächst sehr gering sein. Dies gilt es, „auszuhalten“, da die Nachfrage sich mit der Zeit durch fortschreitende Etablierung von Microcredentials selbst generiert. Voraussetzung hierfür ist eine gute Kommunikationsstrategie, für die entsprechende Ressourcen verfügbar gemacht werden.
Bezüglich Industrie & Wirtschaft
Aufgrund ihrer starken Markt(bedarfs)orientierung wurde für die Entwicklung der irischen Microcredentials großer Wert auf den Einbezug von Stakeholdern aus Industrie und Wirtschaft gelegt. Hierfür wurden eigene Kommunikationsstrukturen geschaffen.
Für den deutschen Hochschulkontext ist zu überlegen, ob eine solche Orientierung an Bedarfen des Arbeitsmarkts ebenfalls priorisiert werden soll oder ob die Einführung von Microcredentials weitere Zielen dienen soll. Diese Frage sollte von möglichst vielen Hochschulen gemeinsam und einig beantwortet werden, um in der Folge Kommunikationsstrukturen mit den für sie relevanten Stakeholder*innen zu schaffen.
3.4.2 Bezüglich der beteiligten Hochschulen und Hochschulallianzen
Die Erarbeitung des nationalen Frameworks für Microcredentials in Irland war ein Kraftakt, da die unterschiedlichen Beteiligten eine gemeinsame Linie finden mussten. Seitens des Projektteams der IUA war daher diplomatisches Geschick und anhaltende Kommunikation notwendig.
Am 9.4. stellen die Mitglieder der Delegationsreise ihre Ergebnisse in einem digitalen Hangout vor und diskutieren, inwiefern das irische Modell auf die deutsche Hochschullandschaft anwendbar ist:
Hangout: Micro-Credentials in Irland – Ein Modell für deutsche Hochschulen?
Weitere Links
Quality and Qualifications Ireland (2021): National Framework of Qualifications.
Government of Ireland / Higher Education Authority (HEA) (o. J.). What is the Human Capital Initiative (HCI)?
Microcreds (2025). „Portal microcreds.ie“.
Progress Consult Ltd. (2025). EBSN Professional Development Series for Basic Skills Teachers.
Rat der Europäischen Union (2022). „Council Recommendation of 16 June 2022 on a European approach to Microcredentials for lifelong learning and employability“, in: Journal of the European Union 2022/C 243/02.
ABC to VLE Project (o. J.). ABC Learning Design.
Autor:innen

Thu Van Le Thi ist an der zentralen Einrichtung Lehr- und Kompetenzentwicklung der Technischen Hochschule Nürnberg tätig. Sie konzipiert und implementiert Micro-Credentials, darunter das Programm MC4Data für Data Analytics in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen. Zudem verantwortet sie den Future Skills-Ansatz zur Förderung der Zukunftskompetenzen von Studierenden, der mit dem Deutschen Arbeitgeberpreis 2024 ausgezeichnet wurde. Ihr Fokus liegt auf praxisnahen, flexiblen Lernangeboten für Studierende sowie auf Kompetenzentwicklung und lebenslangem Lernen.

Malte Kneifel wurde an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz promoviert und ist aktuell am Prorektorat für Lehre und Studium an der Universität zu Köln tätig. Dort entwickelt er projekt- und themenbezogene digitale Learning Experiences und wirkt in Strategieprozessen zu den Themen Learning Experience Design und Micro-Credentials mit. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der romanischen Sprachwissenschaft in Lehre und Forschung aktiv.

Matthias Spiegel ist seit 2022 an der Technischen Hochschule Nürnberg tätig und unterstützt die Fakultät Informatik im Hintergrund in der Entwicklung der Infrastruktur und in der Lehre. They hat im Programm MC4Data die technische Umsetzung der dort herausgegebenen digital verifizierbaren Zertifikate getragen.

Leon Weber ist an der Stabsstelle für Hochschul- und Qualitätsentwicklung der Universität Rostock. Dort ist er für die Entwicklung und Qualitätssicherung von internationalen Studienangeboten der Europäischen Hochschulallianz EU-CONEXUS verantwortlich. Darüber hinaus arbeitet er an der Einführung von Micro-Credentials an der Universität Rostock.
Mehr zum Thema Microcredentials
