Lea Hildermeier ist seit 2026 Projektmanagerin im CHE für das Hochschulforum Digitalisierung. In dieser Rolle koordiniert sie unter anderem den Think Tank Well-Being und Mental Health im digitalen Zeitalter an Hochschulen und ist für das internationale Trendmonitoring zuständig. Zuvor war sie seit Herbst 2024 als Werkstudentin im CHE-Team des Hochschulforums Digitalisierung tätig.
Sie studierte Anglistik und Erziehungswissenschaft an der Universität Bielefeld.

Blog

Dialog statt Detektoren: Der genKI-Führerschein der Universität Jena

Generative KI ist längst im Studium angekommen und viele Hochschulen bemühen sich darum, klare Richtlinien für die Nutzung zu erarbeiten. In diesen Prozessen bleiben Studierende jedoch häufig außen vor. Die Universität Jena zeigt, dass es auch anders geht: Sie hat einen „genKI-Führerschein” eingeführt, der Studierende als aktiv Teilhabende anspricht und sie dazu befähigen soll, kompetent mit KI-Systemen umzugehen.

Dekoratives Bild mit dem Text: Dialog statt Detektoren: Der genKI-Führerschein der Universität Jena. Ein Blogbeitrag von Lea Hildermeier.
Blog

KI prüft KI – und scheitert? Über Bias-Effekte und Verzerrungen in KI‑Detektoren

Die Diskussionen über den Einsatz von KI erweitern sich zunehmend um die Frage, ob sogenannte KI-Detektoren sinnvoll eingesetzt werden können, also Software, die erkennen soll, ob ein Text von einem Menschen verfasst oder KI-generiert wurde. Was auf den ersten Blick nach einer unkomplizierten Lösung zur Aufdeckung von Täuschungsversuchen klingt, erweist sich jedoch als problematisch: Der Einsatz von KI-Detektoren führt zu unzuverlässigen Ergebnissen und ist durch sozial verzerrte Trainingsdaten und Outputs ethisch fragwürdig.

Dekoratives Sharepic. Text: Teil III der Reihe „Machtkritische und bias-sensible KI“ / Blog- KI prüft KI – und scheitert? Über Bias-Effekte und Verzerrungen in KI‑Detektoren / Ein Blogbeitrag von Inga Gostmann und Lea Hildermeier. Unten rechts: Logo Hochschulforum Digitalisierung.
Publikation

Blickpunkt: Internationale Trendreports im Überblick – Wie sieht die Zukunft der Bildung aus?

Wie verändern sich Lehre, Lernen und Hochschulentwicklung unter dem Einfluss neuer Technologien, gesellschaftlicher Veränderungen und globaler Herausforderungen? Internationale Trendreports geben einen kompakten Einblick in aktuelle Entwicklungen und zeigen, welche Themen die Hochschulbildung in den kommenden Jahren prägen werden. Der neue HFD-Blickpunkt bündelt zentrale Befunde aus acht internationalen Trendreports und stellt Trends vor, die für Hochschulen bereits heute relevant sind; von Künstlicher Intelligenz über mentale Gesundheit bis hin zu neuen Lern- und Arbeitskulturen.

Dekorative Grafik mit dem Text: Blickpunkt. Internationale Trendreports im Überblick. Wie sieht die Zukunft der Bildung aus? Von Lea Hildermeier und Carolin Then Bergh
Publikation

Diskussionspapier Nr. 36: Wellbeing & Mental Health im digitalen Zeitalter: Warum Hochschulen jetzt handeln müssen

Das Diskussionspapier zeigt, dass psychische Belastungen unter Studierenden stark zunehmen und durch die Digitalisierung sowohl verstärkt als auch gemildert werden können. Es fordert Hochschulen auf, Wellbeing und Mental Health strategisch zu verankern. Good-Practice-Beispiele und konkrete Empfehlungen zeigen Wege für eine nachhaltige Verknüpfung von Digitalisierung und Wohlbefinden im Hochschulkontext.

Blog

Studierende im Mittelpunkt: Individuelle Studiengestaltung und kollaborative Curriculumentwicklung

Inga Gostmann und Lea Hildermeier fordern mehr Einbindung von Studierenden in curriculare Prozesse und eine stärkere Flexibilisierung des Studiums. Nachfolgend beschreiben sie ihr Traumszenario, was sich in dieser Hinsicht in Zukunft ändern sollte. Lea und Inga studieren an der Universität Bielefeld in geisteswissenschaftlichen Fächern und sind in der aktuellen Kohorte der DigitalChangeMaker des Hochschulforum Digitalisierung.