HFD Community Working Groups starten in die Arbeitsphase

11.10.2018

Drei Community Working Groups haben ihre Arbeitsphase eingeläutet und werden bis zum Jahresende vom Hochschulforum Digitalisierung unterstützt. Die Teams befassen sich entsprechend ihrer selbstgewählten Themen mit hochschul- und medizindidaktischen Angeboten, Kompetenz-Badges und Remote-Laboren.

Kaffee und Karten Bild: [https://unsplash.com/photos/qYgDrCHV1B0 rawpixel]

Mit dem neuen Format der Community Working Groups unterstützt das HFD bis Jahresende drei Teams von Netzwerk-Mitgliedern, die an Fragestellungen im Bereich der Hochschulbildung im digitalen Zeitalter arbeiten. Bis Mitte September konnten sich Teams formieren und mit ihren frei gewählten Projekten beim Hochschulforum Digitalisierung um eine Förderung bewerben. Beim diesjährigen Netzwerktreffen im Rahmen der Themenwoche 2018 “Shaping the Digital Turn” wurden die ausgewählten Community Working Groups öffentlich verkündet und haben seitdem ihre Arbeit aufgenommen. Im Laufe der kommenden Monate werden sie sich eigenverantwortlich mit ihren jeweiligen Themenstellungen auseinandersetzen und ihre Ergebnisse auf vielfältige Weise in die Community tragen: Geplant sind Diskussionspapiere, prozessbegleitende Blogbeiträge und öffentliche Ergebnispräsentationen. Unterstützung vom HFD erhalten die Teams in Form von Reisekostenerstattungen und inhaltlicher Begleitung und Vernetzung. Zum Start der Working Groups folgt hier eine Kurzvorstellung der drei Teams und ihrer Projekte.

 

Working Group “Hochschul- und medizindidaktische Angebote”

Mit Blick auf die durch Dreifachbelastung (Medizinische Versorgung, Forschung und Lehre) geprägten zeitlichen Ressourcen von Mediziner(inne)n und die je nach Fakultät variierende Anzahl von Hochschuldidaktikangeboten eruriert die Working Group die Möglichkeiten einer Konzeption eines fakultätsübergreifend nutzbaren E-Learning-Moduls. Mögliche Themen hierzu sollen diskutiert werden.

Die Team-Mitglieder sind Anja Schultze (Medizinische Fakultät Leipzig), Bernd Romeike (Universitätsmedizin Rostock), Claudia Ehlers (Medizinische Fakultät Jena,
Karoline von Köckritz (Freie Universität-Berlin), Anna Svet (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Knut Altroggen (FH Mittweida) und Thomas Schmidt (Medizinische Fakultät Oldenburg). Weitere Kooperationspartner sind willkommen. 

Ansprechpartnerin der Working Group: Anja Schultze

 

Working Group “Kompetenz-Badges”

Ein weiteres Team wird sich mit digitalen Kompetenznachweisen beschäftigen und hierbei den Fokus auf den Einsatz von Open Badges zur Stärkung von Übergängen von der Hochschule in die Arbeit legen. Ziel der Working Group wird sein, konkrete Einsatzszenarien zur Umsetzung von digitalen Kompetenznachweisen auszuloten bzw. zwei Einsatzszenarien hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit zu validieren.

Das Team besteht aus Ilona Buchem (Beuth Hochschule für Technik), Dominic Orr (Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie) und Christine Brunn (Technische Hochschule Lübeck).

 

Working Group “Remote-Labore in Deutschland”

Das Team widmet sich der für den Einsatz von Remote-Laboren wichtigen Verknüpfung von  Entwicklungsperspektive und Ingenieurdidaktik und plant den Grundstein für die erste deutschlandweite Plattform zu Remote-Laboren zu legen. Hierzu soll in einem ersten Schritt durch die Erstellung verschiedener Produkte zunächst der Bekanntheitsgrad von Remote-Laboren gesteigert werden. Daher findet am 16. Und 18. Dezember 2018 in Dortmund ein Expertenworkshop mit internationalen Gästen statt. Betreiberinnen und Betreiber bzw. Entwickler und Entwicklerinnen von Remote-Laboren sind herzlich zur Beteiligung eingeladen. Weitere Infos finden Sie unter www.remote-labore.de.

Das Kernteam der Working Group besteht aus David Boehringer (Universität Stuttgart), Ronny Hartanto (Hochschule Rhein-Waal), Tobias R. Ortelt (Technische Universität Dortmund), Andrea Schwandt (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) und Heinz-Dietrich Wuttke  (Technische Universität Ilmenau). – Außerdem beteiligen sich die RWTH Aachen University, die FH Aachen, die Hochschule Düsseldorf, die TU Bergakademie Freiberg, die Hochschule Karlsruhe und die Hochschule Magdeburg-Stendal an der Community Working Group.