Fazit - Themengruppe Innovationen in Lern- & Prüfungsszenarien

21.11.2016

Am 1. Dezember findet die Abschlusskonfrenz des Hochschulforums Digitalisierung statt. Im Vorlauf veröffentlichen wir täglich ein Video, in dem die Paten der jeweiligen Themengruppen die Arbeit der vergangenen drei Jahre zusammenfassen. Den Anfang macht Prof. Dr. rer. nat. Jörn Loviscach (FH Bielefeld), Themenpate der Gruppe Innovationen in Lern- und Prüfungsszenarien.

Jörn Loviscach zieht ein positives Fazit unter die Arbeit des Hochschulforums: "Als das Hochschulforum Digitalisierung vor drei Jahren gestartet ist, hatte ich gehofft, dass die verschiedenen Szenen, die es in Deutschland um das Thema E-Learning und Digitalisierung in der Hochschullehre gibt, zusammenfinden und vermischt werden - und sich dabei gegenseitig befruchten. Und das hat auch funktioniert."

Die drei zentralen Erkenntnisse aus der Arbeit der Themengruppe sind für Loviscach:

  1. Die Studierenden sind nicht die Treiber der Digitalisierung der Hochschulen - "obwohl sie ein Smartphone in der Tasche haben". Sie greifen zu dem, was an ihrer Hochschulen verfügbar ist.
  2. Der Aufwand für Lehrende ist groß - "Digitalisierung ist nicht gratis", so Loviscach. Es sei viel Support nötig.
  3. Auch die Studierenden müssen mehr arbeiten - zum Beispiel müsse man sich für Veranstaltungen im Flipped Classroom intensiv vorbereiten, anders als bei klassischen Vorlesungen.