Together with its experts, Hochschulforum Digitalisierung regularly publishes studies as well as working papers and discussion papers on higher education in the digital age.
KI-Agenten sind eine Weiterentwicklung von KI-Chatbots: Sie antworten nicht nur, sondern können selbstständig handeln – zum Beispiel Informationen beschaffen, Buchungen vornehmen oder Dokumente aktualisieren. Diese Publikation befasst sich mit neuen Einsatzszenarien und Herausforderungen, die sich daraus für Hochschulen ergeben. Sie soll, differenziert nach Gruppen, Orientierung bieten: Was kommt auf strategische Stabsstellen zu, worauf sollten Mitarbeitende in den Verwaltungen achten, was ist für Lehr- und Lernzentren wichtig?
Das Arbeitspapier ordnet den Umgang mit Künstlicher Intelligenz in Studium und Lehre als organisationale Managementaufgabe ein. Auf Grundlage qualitativer Interviews zeigt es, wie Hochschulen unter Unsicherheit versuchen, Orientierung im KI-Umgang herzustellen, und entwickelt eine Heuristik, mit der sich Strategie, Infrastruktur, Qualifizierung und Lehrpraxis in einen Gesamtzusammenhang überführen lassen.
Im neuen HFD-Arbeitspapier „Die KI-Nutzung in Studium und Lehre. Ein Review auf Grundlage empirischer Studien“ haben sich Elke Bosse, Klaus Wannemacher und Maren Lübcke verschiedene nationale und internationale Studien zur KI-Nutzung unter Studierenden genau angeschaut und die Ergebnisse zusammengetragen – so bieten sie einen umfassenden Überblick über die Rolle von KI im Hochschulalltag. Die ausgewerteten Studien befassen sich sowohl mit Nutzungshäufigkeiten und -mustern, Einstellungen gegenüber KI generell, KI-Kompetenzen sowie mit institutionellen Rahmenbedingungen aus Sicht von Studierenden und Lehrenden.
Die digitale Transformation verändert die Arbeitswelt, und dieser Wandel macht auch vor Hochschulen nicht halt. Mit der Frage, wie die Arbeitswelt der Zukunft an Hochschulen aussehen könnte, befasst sich die neue HFD-Studie „New Work an Hochschulen“. Dabei geht es nicht nur um Home Office und Zoom-Calls: „New Work stellt den Sinn der Arbeit und individuelle Wertorientierungen stärker in den Mittelpunkt.“ Anhand sechs konkreter Beispiele untersuchen die Autor:innen, wie die Prinzipien von New Work an Hochschulen implementiert werden und welche Lehren sich daraus ziehen lassen.
Als neues kollaboratives Format hat das KI-Lab 2025 Expert:innen und Entscheider:innen verschiedener Hochschulen zusammengebracht, um anhand konkreter Fallfragen strategische Ansätze im Umgang mit KI zu entwickeln. Dieser Blickpunkt dokumentiert Ergebnisse aus dem ersten Lab. So wird aus einer punktuellen Intervention für einzelne Hochschulen und Hochschulverbünde ein Impuls für eine Transformation im Hochschulsystem.
Das Arbeitspapier analysiert Digitale Souveränität im Kontext von KI als zentrale Gestaltungsaufgabe für Hochschulen. Es bündelt Expertisen aus dem Hochschulforum Digitalisierung, reflektiert Risiken anbietergetriebener KI-Nutzung und zeigt anhand von Projekten und Verbünden, wie Hochschulen ihre Handlungsfähigkeit durch Kooperation, Governance und strategische Infrastrukturentscheidungen stärken können.
Das Hochschulforum Digitalisierung ist selbst eine Art Agora: ein Ort, an dem Stimmen und Perspektiven aus der gesamten Bildungsrepublik aufeinandertreffen. Die Insights 2025 zeigen, welche Herausforderungen die Community sichtbar gemacht und welche Lösungswege sie für ein zukunftsfähiges Hochschulsystem entwickelt hat.
Wie verändern sich Lehre, Lernen und Hochschulentwicklung unter dem Einfluss neuer Technologien, gesellschaftlicher Veränderungen und globaler Herausforderungen? Internationale Trendreports geben einen kompakten Einblick in aktuelle Entwicklungen und zeigen, welche Themen die Hochschulbildung in den kommenden Jahren prägen werden. Der neue HFD-Blickpunkt bündelt zentrale Befunde aus acht internationalen Trendreports und stellt Trends vor, die für Hochschulen bereits heute relevant sind; von Künstlicher Intelligenz über mentale Gesundheit bis hin zu neuen Lern- und Arbeitskulturen.
Wie verändern KI-Tools die Zukunft von Abschlussarbeiten? Wie lassen sich ihre Potenziale nutzen, ohne die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis zu gefährden? Antworten gibt das neue HFD-Diskussionspapier „Wissenschaftliche Abschlussarbeiten im KI-Zeitalter“ von Doris Weßels, Annabell Bils und Jannica Budde. Die Autor:innen zeigen, warum ein reiner Fokus auf Kontrolle und Verbote nicht zielführend ist – und legen dar, wie Abschlussarbeiten weiterentwickelt und sinnvoll gestaltet werden können. Klar ist: Schriftliche Arbeiten werden auch in Zukunft eine Rolle spielen.