Wettbewerb der Bergischen Universität Wuppertal: Bildung in der digitalen Welt

30.7.2018

Unter dem Motto "Bildung in der digitalen Welt" schreibt die Bergische Universität Wuppertal einen fachübergreifenden Wettbewerb aus. Schüler(innen), Lehrkräfte und Studierende sind eingeladen, sich mit Lehrkonzepten oder Praxisbeispielen zu beteiligen und können Preise im Wert von insgesamt 5000 € gewinnen. Einreichungsschluss ist der 30.11.2018.

 

Die Bergische Uni Wuppertal sucht gelungene Praxisprojekte, die digitale Medien im Schulkontext einsetzen. Bild: [https://unsplash.com/photos/2FPjlAyMQTA John Schnobrich]

In den international geführten Bildungsdiskussionen hat das Thema Digitalisierung gegenwärtig einen hohen Stellenwert. Die Frage, inwieweit innovative technische Entwicklungen bestimmte Herausforderungen in Lehr- und Lernsituationen problemlos lösen können, gilt es zu beantworten. Die Bergische Universität Wuppertal setzt schon länger einen Schwerpunkt auf das Lehramtsstudium und Instrumente der digitalen Medien, ihrem Einsatz und die Effizienz bei der Unterstützung von Lernprozessen. In diesem Rahmen wird dieser Wettbewerb organisiert, der sich schwerpunktmäßig mit der praktischen Durchführung von Unterricht mit digitalen Medien beschäftigt.

Die Ausschreibung richtet sich an Lehrkräfte, Schüler(innen) und Lehramtsstudierende aller Schulformen. Es wird angestrebt, einen möglichst breiten Querschnitt beim praktischen pädagogischen Umgang mit digitalen Instrumenten zu erfassen.

Wettbewerbsziele

Durch diesen Wettbewerb soll zu einer kritischen Diskussion beim Einsatz digitaler Medien im Unterricht beigetragen werden. Mit der Verbreitung gelungener Konzepte und Umsetzungen soll zudem die Arbeit engagierter Lehrkräfte, Schüler(innen) und Studierender fördern. In der ersten Phase werden gelungene Beispiele digitaler Unterrichtsinhalte im deutschsprachigen Raum sowie interessante, gut ausgearbeitete Konzepte von digitalen Lerneinheiten erfasst. Die Organisatoren des Wettbewerbs möchten außerdem zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Bildung in der digitalen Welt“ anregen. Damit soll die Debatte um sinnvolle digitale Bildung bereichert werden und innovative Perspektiven für die zukünftige Unterrichtspraxis gegeben werden.

Um die formulierten Ziele abzubilden, gibt es drei Preiskategorien: "Beste Einsätze digitaler Medien in einem Schulfach", "Beste mediendidaktische Konzepte" und "Beste kritische Auseinandersetzung mit digitalen Medien". 

Publikation und Preisverleihung

Die Beiträge der Preisträger werden auf der universitären Bildungsplattform digitalisierung.education publiziert. Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Symposiums an der Bergischen Universität Wuppertal statt, auf dem alle Beiträge der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Verfasser(innen) stimmen mit der Einreichung der Publikation Ihrer Beiträge für gemeinnützige Bildungszwecke zu.

Zulassungsbereich

Zugelassen sind Lehrkräfte, Schüler(innen) und Studierende aller Schulformen, Fächer und Jahrgangsstufen im deutschsprachigen Bildungsraum (insbesondere D, Ö, CH). Abweichungen zwischen Einreichenden und Verfasser(innen) müssen deutlich gemacht werden. Bei Gruppenarbeiten müssen zudem alle Beteiligten namentlich und mit ihrer Funktion benannt sein.

Was soll eingereicht werden?

Eingereicht werden können innovative Unterrichtskonzepte, Praxisbeispiele und kritische Auseinandersetzungen mit der Thematik. Informationen zu den einzureichenden Formaten befinden sich auf der Anmeldeseite (digitalisierung.education). Einreichungsschluss ist der 30. November 2018.

Die erfolgreichen Projekte können in der Vergangenheit stattgefunden haben, gegenwärtig realisiert werden, oder in dem Zeitraum bis zur Einreichung durchgeführt worden sein. Neben einer kreativen Grundidee sollte die realistische Durchführbarkeit und eine Übertragbarkeit auf andere Lernsituationen gewährleistet sein.