Blickpunkt: KI-Leitlinien im Check. Ein Update von 2024 zu 2026
KI-Agenten sind eine Weiterentwicklung von KI-Chatbots: Sie antworten nicht nur, sondern können selbstständig handeln – zum Beispiel Informationen beschaffen, Buchungen vornehmen oder Dokumente aktualisieren. Diese Publikation befasst sich mit neuen Einsatzszenarien und Herausforderungen, die sich daraus für Hochschulen ergeben. Sie soll, differenziert nach Gruppen, Orientierung bieten: Was kommt auf strategische Stabsstellen zu, worauf sollten Mitarbeitende in den Verwaltungen achten, was ist für Lehr- und Lernzentren wichtig?
Das Arbeitspapier ordnet den Umgang mit Künstlicher Intelligenz in Studium und Lehre als organisationale Managementaufgabe ein. Auf Grundlage qualitativer Interviews zeigt es, wie Hochschulen unter Unsicherheit versuchen, Orientierung im KI-Umgang herzustellen, und entwickelt eine Heuristik, mit der sich Strategie, Infrastruktur, Qualifizierung und Lehrpraxis in einen Gesamtzusammenhang überführen lassen.
Das Arbeitspapier analysiert Digitale Souveränität im Kontext von KI als zentrale Gestaltungsaufgabe für Hochschulen. Es bündelt Expertisen aus dem Hochschulforum Digitalisierung, reflektiert Risiken anbietergetriebener KI-Nutzung und zeigt anhand von Projekten und Verbünden, wie Hochschulen ihre Handlungsfähigkeit durch Kooperation, Governance und strategische Infrastrukturentscheidungen stärken können.
Wie verändern KI-Tools die Zukunft von Abschlussarbeiten? Wie lassen sich ihre Potenziale nutzen, ohne die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis zu gefährden? Antworten gibt das neue HFD-Diskussionspapier „Wissenschaftliche Abschlussarbeiten im KI-Zeitalter“ von Doris Weßels, Annabell Bils und Jannica Budde. Die Autor:innen zeigen, warum ein reiner Fokus auf Kontrolle und Verbote nicht zielführend ist – und legen dar, wie Abschlussarbeiten weiterentwickelt und sinnvoll gestaltet werden können. Klar ist: Schriftliche Arbeiten werden auch in Zukunft eine Rolle spielen.
The education sector is undergoing a paradigm shift driven by artificial intelligence (AI). In this blog article, Steve Joordens, Professor of Psychology at the University of Toronto Scarborough, considers the implications of this shift for the future of academia. Drawing on his long-standing expertise and his university’s digital transformation initiatives, he takes a step back to consider the broader implications of AI-driven change.
Mit der explorativen Studie „KI in Studium und Lehre – Use-Cases und Gelingensbedingungen“ legt das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) im Auftrag des Hochschulforums Digitalisierung eine systematische Analyse von Use-Cases von generativen KI-Tools an deutschsprachigen Hochschulen vor. Die Untersuchung dokumentiert vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und zeigt, unter welchen Bedingungen der Einsatz generativer KI erfolgreich gelingt. Die Ergebnisse machen deutlich: Der KI-Einsatz an Hochschulen bedient ein breites Anwendungsspektrum und eröffnet neue Spielräume für Lehre, Lernen, Support und Beratung.
Wo stehen deutsche Hochschulen in Bezug auf die Implementierung von (generativer) KI in Studium und Lehre? Wie nutzen Studierende und Lehrende KI-Tools und was tun Hochschulen insgesamt? Ein neuer HFD-Blickpunkt gibt Antworten auf diese Fragen und formuliert Handlungsempfehlungen für das Hochschulmanagement.
Im HFD-Blickpunkt „Leitlinien zum Umgang mit generativer KI” finden Sie einen Überblick über Good-Practice-Beispiele für die Entwicklung hochschulweiter KI-Leitlinien. Es wird aufgezeigt, welche Funktion Leitlinien haben und welche Aspekte sie behandeln. Grundlage dieses Überblicks ist eine Analyse uns zugesandter KI-Leitlinien deutscher Hochschulen (siehe S. 13). Wir haben sie nach ihren wesentlichen Elementen ausgewertet und stellen […]