In Lerneinheit 5 wurde erläutert, wie Service- und Unterstützungsstrukturen erfolgreich ausgerichtet werden können. Dabei kommt es nicht so sehr auf die strukturelle Verortung dieser innerhalb der Hochschule an, sondern auf die Ausrichtung entlang (konkreter) strategischer Ziele (vgl. Lerneinheit 1) und die Entwicklung einer Servicekultur. Unterstützungsstrukturen sind schließlich wichtige Faktoren bei der Realisierung eines Kulturwandels im Kontext der Digitalisierung an Hochschulen und der Etablierung einer Ermöglichungs- bzw. Innovationskultur (vgl. Lerneinheit 4). Neben Services und Dienstleistungen sind Qualifizierungsangebote zur Professionalisierung der Lehre eine wichtige Aufgabe von Unterstützungseinrichtungen.
Dabei beschränkt sich das Thema Personalentwicklung an Hochschulen nicht auf klassische Weiterbildungsangebote. Für Lehrende findet der Aufbau von Kompetenzen vielfach über die Bewältigung von Aufgaben im Lehralltag und durch den Austausch mit Peers statt. Diese informellen Lernorte sollten durch Maßnahmen, wie Angebote zum Netzwerken, und Innovationsprogramme unterstützt werden, die nach dem Prinzip der Hochschule als lernende Organisation funktionieren. Hierzu braucht es klare Rahmenbedingungen und nachhaltige Personalressourcen in den Unterstützungsstrukturen. Außerdem sind Berufungs- und Onboardingprozesse sowie Zielvereinbarungen wichtige Instrumente für die Personalentwicklung an Hochschulen.
Im Video zeigt Julius Othmer am Beispiel des Qualifizierungsbereichs an der TU Braunschweig, wie Lernorte und -formate für die Professionalisierung von Hochschullehre aussehen können. Themen, die er dabei berücksichtigt:
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- Wo findet Weiterqualifizierung in der Lehre statt?
- Hochschulen als lose gekoppelte Systeme
- Lernen in Netzwerken
- Lehrinnovationen als Werkzeug der Qualifizierung