Passende Rahmenbedingungen und Anreizstrukturen sind wichtige Grundlagen, um den mit der digitalen Transformation einhergehenden Kulturwandel an Hochschulen zu unterstützen. In Lerneinheit 4 wurden dazu zwei Ansätze vorgestellt. Neben finanziellen Anreizen, einer wertschätzenden Haltung und Freiräumen für die Lehre, sind Unterstützungsstrukturen und die richtige technische Ausstattung ein wichtiger Faktor, um die Digitalisierungsstrategie in einen gelebten Veränderungsprozess zu überführen. Doch wodurch zeichnen sich gute Services aus?
Unterstützungsstrukturen an Hochschulen sollten an den strategischen Zielen ausgerichtet sein und umfassen u. a. Beratung, Dienstleistungen (z. B. Videoaufnahmen) und Weiterbildungsangebote. Letztere werden in Lerneinheit 6 genauer betrachtet. Die Unterstützungsangebote und -services sollten dabei die Bereiche Technik und Didaktik abdecken und Lehrenden aller Fachbereiche zur Verfügung stehen. Die Verortung dieser Services ist abhängig vom Profil, den (gewachsenen) Strukturen und den Bedarfen einer Hochschule. Hierfür gibt es kein einheitliches Modell. Viel wichtiger ist, dass die Unterstützungsangebote aufeinander und mit der vorhandenen technischen Infrastruktur abgestimmt sind und die verschiedenen Akteur:innen und Einrichtungen im Sinne einer Servicekultur zusammenarbeiten.
Im Video stellt Dr. Dirk Lanwert (Georg-August-Universität Göttingen) fünf Thesen für die erfolgreiche Ausrichtung von Unterstützungsstrukturen an Hochschulen auf. Dazu geht er auf folgende Themen ein:
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- das Verhältnis zwischen Unterstützungsstrukturen und Lehrenden
- Akteur:innen und Servicestrukturen
- Aufbau einer Servicekultur
- die Bedeutung konkreter Ziele für die Entwicklung von Servicemaßnahmen
- Innovations- und Fehlerkultur im Service
- Einbindung der Fachbereich und Studiengänge