Wie in Lerneinheit 1 aufgezeigt, ist ein Leitbild bzw. ein Narrativ Grundlage für die strategische Auseinandersetzung mit der Digitalisierung. Die Strategie sollte als Rahmen dienen, um einerseits hochschulweite Strukturentscheidungen zu treffen und zugleich Fachbereichen bzw. Fakultäten zu ermöglichen, eigene fachbereichsspezifische strategische Ziele daraus abzuleiten. Deutsche Hochschulen sind jedoch auch unvollständige Organisationen, in denen das obere und mittlere Hochschulmanagement nur begrenzte Steuerungsmöglichkeiten hat.
Daher muss eine Strategie nicht nur strategische Ziele formulieren, sondern sich mit den Entscheidungsprozessen auseinandersetzen: Welche Akteure müssen in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden? Wo liegen welche Verantwortlichkeiten und Rollen?
Im Video erläutert Prof. Dr. Barbara Getto (PH Zürich) die Bedeutung von Entscheidungsprozessen im Kontext von Digitalisierungsstrategien. Dabei geht sie auf folgende Themen ein:
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- Veränderung von Akteurskonstellationen und Verantwortlichkeiten
- IT-Governance als (neue) Führungsaufgabe
- Gestaltung von Veränderungsprozessen an Hochschulen
- Rolle der Fakultäten, Lehrenden und Studierenden
- Entscheidungsprozesse in Zeiten von Corona