HFD Hangout: Barrierefreie KI-Chatbots an Hochschulen
HFD Hangout: Barrierefreie KI-Chatbots an Hochschulen
KI-Chatbots wie ChatGPT können Lehre, Lernen und Prüfungen grundlegend verändern. Gerade für Studierende mit Behinderungen eröffnen sie neue Möglichkeiten: Sie können den Zugang zu Informationen erleichtern, Kommunikation unterstützen und Barrieren im Hochschulalltag reduzieren. Dieses inklusive Potenzial lässt sich jedoch nur verwirklichen, wenn auch die Benutzeroberflächen der eingesetzten KI-Chatbots barrierefrei gestaltet sind.
Im Hangout beleuchtet Diplom-Juristin Jana Hövelmann die rechtlichen Anforderungen an KI-Chatbots an Hochschulen und ordnet sie u.a. im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), der EU-KI-Verordnung (VO (EU) 2024/1689) sowie der Behindertengleichstellungsgesetze ein. Anhand konkreter Kriterien wird gezeigt, was eine wahrnehmbare, bedienbare, verständliche und robuste Benutzeroberfläche ausmacht. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie müssen Hochschulen KI-Chatbots bereitstellen, damit diese nicht zusätzliche Barrieren schaffen, sondern tatsächlich zur Inklusion beitragen?
Im Anschluss an die Präsentation sind alle Teilnehmenden herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen, Fragen und Perspektiven in die gemeinsame Diskussion einzubringen.
Das Hangout findet am 10.09.2026 um 14 Uhr über Zoom statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Am 10.09. gelangen Sie hier zum Zoom-Raum.
Referentin

Diplom-Juristin Jana Hövelmann ist seit Oktober 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht (Prof. Dr. Jörg Ennuschat) an der Ruhr-Universität Bochum. Der Titel ihres Promotionsprojektes lautet „Rechtsfragen der inklusiven Hochschule“. Seit Juni 2025 absolviert sie ihr Rechtsreferendariat im Landgerichtsbezirk Dortmund.
