Strategien für Hochschulbildung im digitalen Zeitalter

Digitales Lehren und Lernen wird langfristig zu einem integralen Bestandteil der Hochschullehre.

Hochschulen brauchen allerdings übergeordnete Strategien für das digitale Zeitalter, um digitale Lernangebote sowie neue Curriculums- und Studienstrukturen zielgerichtet an den allgemeinen Zielen der Hochschulentwicklung, den Zielgruppen der Hochschule und der Kooperationsstrategie auszurichten. Einen einheitlichen Weg zur Digitalisierung kann es aufgrund der Diversität und Heterogenität der deutschen Hochschulen sowie der Vielfalt digitaler Lehr- und Lernszenarien kaum geben.

Im Rahmen einer Peer-to-Peer Beratung unterstützt das Hochschulforum Digitalisierung bis 2020 jährlich sechs Hochschulen individuell bei ihrer Strategieentwicklung. Ergänzend werden in diesem Themenschwerpunkt in Zusammenarbeit mit ausgewählten Expert(inn)en unabhängige Studien zum Thema durchgeführt, mit dem Ziel, übergeordnete Strategien und Hochschulprofile für ein digitales Zeitalter zu entwickeln. Die Ergebnisse werden in Form von Arbeitspapieren veröffentlicht. Auf der jährlich stattfindenden Strategiekonferenz werden die Ergebnisse der Arbeit mit einer breiten Öffentlichkeit geteilt und diskutiert. Die erste Strategiekonferenz findet im September 2018 statt.

 

Ausschreibung Peer-to-Peer Beratung für Hochschulleitungen

Die Peer-to-Peer-Beratung des Hochschulforums Digitalisierung ist ein Entwicklungsinstrument für jährlich sechs Hochschulen, die den digitalen Wandel in der Hochschullehre aktiv gestalten und digitales Lehren und Lernen in ihrer institutionellen Strategien stärken möchten. Als solches richtet es sich gezielt an Hochschulleitungen und der individuellen Zielsetzung der jeweiligen Hochschule aus. Anhand eines strukturierten Selbstberichtes legen die ausgewählten Hochschulen die Grundlage für den Beratungsprozess. Anschließend bietet ein auf die Herausforderungen und Ziele der Hochschule zugeschnittener, zweitägiger Workshop an der Hochschule die Möglichkeit, Strategien, Ziele und Prozesse gemeinsam mit ausgewählten Expertinnen und Experten als so genannte “critical friends” zu entwickeln, konkretisieren und reflektieren. Der abschließende Beratungsbericht hält die Ergebnisse und Empfehlungen strukturiert fest. Auch wird der übergreifende Austausch zwischen den teilnehmenden Hochschulen angeregt. Selbstverständlich werden alle Informationen aus den Beratungsprozessen vertraulich behandelt. 

Die detaillierte Ausschreibung für den ersten Durchgang finden Sie als .pdf-Download in der rechten Seitenspalte.

Interessierte Hochschulen konnten sich bis zum 20. Mai 2017 für die Pilotphase 2017/2018 bewerben.

Bewerbungen für den Durchgang 2018/2019 sind ab Frühjahr 2018 wieder möglich.

Unser FAQ zu häufig gestellten Fragen finden Sie hier.