Strategien für Hochschulbildung im digitalen Zeitalter

Digitales Lehren und Lernen wird langfristig zu einem integralen Bestandteil der Hochschullehre.

Hochschulen brauchen allerdings übergeordnete Strategien für das digitale Zeitalter, um digitale Lernangebote sowie neue Curriculums- und Studienstrukturen zielgerichtet an den allgemeinen Zielen der Hochschulentwicklung, den Zielgruppen der Hochschule und der Kooperationsstrategie auszurichten. Einen einheitlichen Weg zur Digitalisierung kann es aufgrund der Diversität und Heterogenität der deutschen Hochschulen sowie der Vielfalt digitaler Lehr- und Lernszenarien kaum geben.

Im Rahmen einer Peer-to-Peer Beratung unterstützt das Hochschulforum Digitalisierung bis 2020 jährlich sechs Hochschulen individuell bei ihrer Strategieentwicklung. Ergänzend werden in diesem Themenschwerpunkt in Zusammenarbeit mit ausgewählten Expert(inn)en unabhängige Studien zum Thema durchgeführt, mit dem Ziel, übergeordnete Strategien und Hochschulprofile für ein digitales Zeitalter zu entwickeln. Die Ergebnisse werden in Form von Arbeitspapieren veröffentlicht. Auf der jährlich stattfindenden Strategiekonferenz werden die Ergebnisse der Arbeit mit einer breiten Öffentlichkeit geteilt und diskutiert. 

 

Strategiekonferenz 2017

Am 12. September 2017 lädt das Hochschulforum Digitalisierung zur Strategiekonferenz und zum Workshoptag ein.

Unter dem Titel „Strategische (Weiter-)Entwicklung der Hochschullehre im digitalen Zeitalter“ können Teilnehmer(innen) in diversen Workshops ihre Erfahrungen in der Erarbeitung und Umsetzung einer Strategie für digitales Lehren und Lernen erörtern und voneinander lernen. Der Tag bietet darüber hinaus umfangreiche informelle Austauschmöglichkeiten. 

Die Konferenz richtet sich vornehmlich an Hochschulleitungen sowie Personen, die innerhalb ihrer Hochschule mit strategischen Entwicklungsaufgaben betraut sind. Informationen zur Konferenz finden Sie hier

 

Peer-to-Peer Beratung 

Die Peer-to-Peer-Beratung des Hochschulforums Digitalisierung ist ein Entwicklungsinstrument für jährlich sechs Hochschulen, die den digitalen Wandel in der Hochschullehre aktiv gestalten und digitales Lehren und Lernen in ihrer institutionellen Strategien stärken möchten. Als solches richtet es sich gezielt an Hochschulleitungen und der individuellen Zielsetzung der jeweiligen Hochschule aus. Anhand eines strukturierten Selbstberichtes legen die ausgewählten Hochschulen die Grundlage für den Beratungsprozess. Anschließend bietet ein auf die Herausforderungen und Ziele der Hochschule zugeschnittener, zweitägiger Workshop an der Hochschule die Möglichkeit, Strategien, Ziele und Prozesse gemeinsam mit ausgewählten Expertinnen und Experten als so genannte “critical friends” zu entwickeln, konkretisieren und reflektieren. Der abschließende Beratungsbericht hält die Ergebnisse und Empfehlungen strukturiert fest. Auch wird der übergreifende Austausch zwischen den teilnehmenden Hochschulen angeregt. Selbstverständlich werden alle Informationen aus den Beratungsprozessen vertraulich behandelt.

Eine Jury wählte zum Start des neuen Programms folgende sechs Hochschulen aus, die an der Pilophase 2017/2018 teilnehmen:

  • Hochschule Bochum
  • Technische Universität Braunschweig
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
  • Georg-August-Universität Göttingen
  • Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • Universität Stuttgart

Die Jury bestand aus: Dr. Barbara Getto (Universität Duisburg-Essen), Sebastian Litta (quantco - Smart Data Analytics), Prof. Dr. Joachim Metzner (ehm. FH Köln), Hans Pongratz (TU München) sowie dem Lenkungskreis des HFD: Dr. Jörg Dräger (CHE), Dr. Jens-Peter Gaul (HRK) und Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband). 

 

Informationen zur Auswahl der Hochschulen für die Pilotphase 2017/2018 finden Sie hier.

Die detaillierte Ausschreibung für die Pilotphase 2017/2018 finden Sie als .pdf-Download in der rechten Seitenspalte.

Interessierte Hochschulen können sich im Frühjahr 2018 für den Durchgang 2018/2019 bewerben.

Unser FAQ zu häufig gestellten Fragen finden Sie hier.