Lernarchitekturen

Die Digitalisierung des Hochschulsektors hat auch physische Rückwirkungen. Diese Arbeitsgruppe befasst sich mit der Lernraumgestaltung im digitalen Zeitalter.

Lernraumgestaltung im digitalen Wandel

Bild: [https://unsplash.com/photos/c0rplvWqyZk Jordan Encarnacao]

Mit dem Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre sowie der wachsenden Nutzung digitaler Bildungsressourcen entwickeln sich zunehmend neue Lehr-Lern-Settings, die Einfluss auf die physische Lernraumgestaltung nehmen. Aber auch umgekehrt, aufgrund der aktuellen (Lern-)Architekturen in Hochschulen, stoßen innovative Lernszenarien oft an ihre Grenzen. Aus diesem Kontext heraus hat sich die HFD Ad-hoc AG Lernarchitekturen gebildet um im Wesentlichen der Leitfrage nachzugehen: Wie treibt Digitalisierung die Raumgestaltung in Hochschulen an?  

 

Ziele und Vorgehen der AG

Im Vordergrund der AG-Arbeit steht zunächst, den Diskurs zu Lernraumgestaltung im digitalen Wandel voranzutreiben und Lernarchitekturen als wichtigen Faktor hochschuldidaktischer Qualität einzuordnen. Unter dem Gesichtspunkt zu vermittelnder “Zukunftskompetenzen” soll dabei über die Lernraumgestaltung diskutiert werden: D.h. in den Betrachtungsfokus rücken zukünftige Fähigkeiten und Kompetenzen wie Kollaborationsfähigkeit, kreatives und kritisches Denken sowie kompetenter Umgang mit Technologien, welche Studierende auf eine Arbeits- und Lebenswelt von morgen vorbereiten sollen. Um diese Kompetenzentwicklung erfolgreich zu fördern, benötigt es zum einen neue didaktische Settings und zum anderen auch die entsprechende physische Lernraumumgebung, welche neue didaktische Settings ermöglicht. Von diesem Punkt aus werden die Expertinnen und Experten der Arbeitsgruppe an der Beschreibung von Gestaltungsprozessen und der Aufbereitung bereits guter Praxis arbeiten sowie eigene Meinungsbilder darstellen.

Über die einjährige Laufzeit von Juni 2018 bis Juni 2019 werden 4 Präsenztreffen mit den Expertinnen und Experten stattfinden, die jeweils um Online-Meetings ergänzt werden.

So startete die Ad-hoc Arbeitsgruppe im Juni 2018 in einem online Kick Off ihre Zusammenarbeit und traf sich im September zum ersten Mal in Präsenz, um konkretere Ziele der Arbeitsgruppe sowie die weitere Arbeitsstrukturierung gemeinsam zu beschließen.

 

Mitglieder

Richard Stang
Prof. Dr. Richard Stang
Leiter des Learning Research Center, Hochschule der Medien Stuttgart (HdM)
Dorit Günther
Dr. Dorit Günther
wissenschaftliche Mitarbeiterin Selbstlernzentrum, Technische Universität Kaiserslautern
Marc Kirschbaum
Prof. Dr. Marc Kirschbaum
Professor School of Engineering and Architecture, SRH Hochschule Heidelberg
Prof. Rolf Kruse
Professur Digitale Medien und Gestaltung, Fachhochschule Erfurt
Inka Wertz
Inka Wertz
wissenschaftliche Mitarbeiterin, HIS Institut für Hochschulentwicklung
Tina Ladwig
Dr. Tina Ladwig
Projektleiterin Hamburg Open Online University, TU Hamburg