Wege zur Hochschule 4.0 - Wie verwandelt die digitale Revolution Lehre & Forschung?

Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion am 9. Mai in Leipzig mit dem Hochschulforum Digitalisierung.

Unter der Zuschreibung "4.0" verstehen wir die vollständige digitale Transformation von Prozessen. Bildungseinrichtungen wie Hochschulen haben diese Veränderungen bisher jedoch erst im geringen Maße vollzogen. So sehen viele Hörsäle heute noch aus wie vor 20 Jahren, während sich Bankschalter, Versandhandel und Fabriken bereits dramatisch gewandelt haben. Nun aber kommt der Umbruch: Internet, Cloud Computing, Big Data, Apps, Social Media, Smartphones usw. dringen in Prozesse von Forschung und Lehre ein und werden sie drastisch verändern. Sie werden zur größten Herausforderung für den Bestand der Hochschulen nach altem europäischen Vorbild. (vgl. Hochschule 4.0, A.-W. Scheer, Whitepaper Nr. 8, August 2015)
Bei dieser Transformation auf dem Wege zur Hochschule 4.0 wird der Lehre eine besondere Bedeutung zukommen. Die Studierenden von heute, die Generation der Lehrenden von morgen - sie müssen also den Wandel vollziehen.

Kann der digitale Wandel eher durch eine Revolution von unten oder durch Prozesse von oben geschaffen werden? Wie weit sind die Leipziger Hochschulen auf dem Weg zur Hochschule 4.0

Nach einem Input von Sebastian Horndasch, Programmmanager beim Hochschulforum Digitalisierung, diskutiert er mit Holger Mann, Mitglied des Sächsischen Landtages und Sprecher für Digitalisierung, Hochschule und Wissenschaft, und Anja Neubert, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Historischen Seminar der Universität Leipzig und Professur für Geschichtsdidaktik. Moderiert wird die Runde durch Dr. Claudia Bade, Geschäftsstellenleiterin des Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen. 

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bis zum 08.05.2017 wird gebeten. 

Di, 9.5.2017 - 18:00

Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen
Burgstr. 25
04109 Leipzig