HFD Hangout zum Thema "Videofeedback"

HFD Hangout

Wie kann man Videofeedback effektiv in der Lehre nutzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Workshops von Ilka Nagel (Østfold University College, Norwegen) bei der HFD Summer School 2018. Im HFD Hangout am 25. Oktober 2018 von 14:00 bis 14:30 Uhr haben Sie die Gelegenheit, einen Einblick in das Thema “Videofeedback” zu bekommen und Vor- und Nachteile zu diskutieren. Hier können Sie sich zum Online-Meeting anmelden.

Bild: [https://unsplash.com/photos/ThNa13zWOw8 Tyler Nix]

Videofeedback

In einem digitalen Lehralltag reichen Studierende ihre Aufgaben meist nicht mehr analog in Papierform ein, sondern digital über eine Lehrplattform. Viele Lehrende drucken dann die Arbeit aus, markieren mit einem Stift und schreiben Kommentare an den Rand, andere nutzen die digitalen Korrektur- und Kommentarfunktionen in Office Word, um den Studierenden Feedback (und Feedforward) zu geben. Eine weitere Möglichkeit ist Videofeedback. Bei Videofeedback dreht es sich um Screencast-Korrektur: Man filmt den Desktop und eventuell sich selbst als „Talking Head“ während man die Aufgabe durchgeht und bespricht. Eine Alternative ist das Filmen von praktischen Aufgaben (z. B. in Kunst) während man kommentiert. Das Feedback wird konkreter, detaillierter, da man mehr sagt als man je schreiben würde. Studenten empfinden Videofeedback als sehr persönlich und haben die Möglichkeit, es sich mehrmals anzusehen. Die Korrekturmethode braucht ein bisschen Eingewöhnungszeit und man muss sich gute Routinen schaffen (technisch und pädagogisch), aber dann kann man in kurzer Zeit qualitativ hochwertiges Feedback geben.

Weitere Informationen zum Einsatz von Videofeedback finden Sie in unserem Videointerview mit Ilka Nagel.

 

Do, 25.10.2018 - 14:00

Online-Meeting