Sechs Hochschulen erhalten Strategieberatung vom Hochschulforum Digitalisierung

27.5.2019

Hochschulen in Deutschland wollen nicht mehr nur auf den digitalen Wandel reagieren. Sie wollen ihn selbst aktiv mitgestalten. Hierfür braucht es innovative Lehrangebote, neue Technologien zur Studienorganisation, Vermittlung digitaler Kompetenzen und bessere Unterstützungsangebote, sowohl für Studierende als auch für Lehrende. Bereits zum dritten Mal bietet das Hochschulforum Digitalisierung ein Peer-to-Peer-Strategieberatung an.

Insgesamt haben sich für das Angebot bisher 99 Hochschulen in Deutschland beworben. Die Ausgewählten werden für ein Jahr durch den Stifterverband und das CHE Centrum für Hochschulentwicklung sowie Expertinnen und Experten des Hochschulforums Digitalisierung bei ihrer strategischen Auseinandersetzung mit der Digitalisierung in Studium und Lehre begleitet.

 

Dieses Jahr hat sich die Jury für folgende Hochschulen zur Strategieberatung entschieden:

  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • Universität Bielefeld
  • Hochschule für Gesundheit Bochum
  • Universität Bremen
  • SRH Heidelberg
  • Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Neben der Strategieberatung profitieren sie bei Workshops und Konferenzen auch durch die Vernetzung untereinander und mit anderen Hochschulen.

Strategieberatung an der Universität KonstanzStrategieberatung an der Universität Konstanz

Mit der Peer-to-Peer-Strategieberatung hat das Hochschulforum Digitalisierung ein sehr stark nachgefragtes Unterstützungsangebot für Hochschulen geschaffen”, kommentiert Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. „In Zukunft wollen wir dazu auch neue Möglichkeiten zur Vernetzung unter Hochschulleitungen entwickeln.“

In der Bewerbung wurden unter anderem konkrete strategische Herausforderungen, benannt. Diese werden im Peer-to-Peer-Verfahren bearbeitet. Außerdem überzeugten die Hochschulen durch überzeugende Vorarbeiten zu innovativen, digital gestützten Lehr- und Lernszenarien vorweisen. Zusätzlich stellten sie dar, dass und wie die Ergebnisse der Beratung nachhaltig in die hochschulinterne Weiterentwicklung von Strategien und Umsetzungsmaßnahmen einfließen werden.

„Die deutschen Hochschulen kommen in der Digitalisierung voran. Die vorliegenden Bewerbungen zeigen eindrucksvoll, wie stark sich die Hochschulen in den vergangenen Jahren strategisch weiterentwickelt haben“, sagt Jörg Dräger, Geschäftsführer des CHE Centrum für Hochschulentwicklung. „Insbesondere vermitteln sie immer mehr die für die digitale Gesellschaft nötigen Kompetenzen.“

Das Hochschulforum Digitalisierung unterstützt bis zum Jahr 2020 im Rahmen einer Peer-to-Peer-Strategieberatung jährlich sechs Hochschulen bei der strategischen Auseinandersetzung mit der Digitalisierung in Studium und Lehre. Weitere Angebote zur Unterstützung des Strategieprozesses von Hochschulen ergänzen diese Maßnahmen. Informationen zum Thema Strategieentwicklung für die Digitalisierung in Studium und Lehre finden Sie unter: https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/strategien-hochschulbildung-digitales-zeitalter