AHEAD: Trendanalyse zur digitalen Hochschulbildung

12.4.2018

Ein internationales Team untersucht im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Anforderungen auf das Hochschulsystem in der digitalen Lebenswelt. Mithilfe von Trendanalyse und Horizon-Scanning sollen Zukunftsszenarien für die Hochschule im Jahr 2030 formuliert werden.

Hinter dem Horizont geht's weiter - aber wie? Bild: [https://unsplash.com/photos/kGNIY-m-wAU Tommy]

Der Projektname AHEAD steht für "A Higher Education ‚Digital‘ for 2030" und ist Programm: Das vierköpfige Team führt ein Horizon-Scanning für die digitale Hochschulbildung 2030 durch und erarbeitet Zukunftsszenarien.

Im Februar haben Dr. Dominic Orr vom FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (Projektleitung), Dr. Klaus Wannemacher vom HIS-HE Institut für Hochschulentwicklung, Priv.-Doz. Martin Ebner von der Technischen Universität Graz und Philipp Schmidt vom Massachusetts Institute of Technology mit der Arbeit begonnen. Die Projektdauer beträgt ein Jahr. Im Blog der Projektwebseite wird regelmäßig über die Fortschritte der Studie berichtet. 

Herausforderungen in der Hochschulbildung entstehen durch die Heterogenität der Studierenden, die steigenden Erwartungen an die Leistungen der Hochschule und die Digitalisierung, welche neue Lernumgebungen möglich macht. Die Studie versucht Antworten darauf zu finden, mit welchen Modellen diesen Herausforderungen begegnet werden kann. Ein besonderer Fokus liegt auf den Veränderungen durch den digitalen Wandel.

Für das Horizon-Scanning werden die erkennbaren Trends der Wissens- und Kompetenzanforderungen aus Wirtschaft und Gesellschaft, Lerntheorien und Didaktik, sowie digitalen Technologien in der Bildung untersucht. Auf dieser Grundlage sollen Zukunftsszenarien entwickelt werden. Der erste Schritt ist die Identifikation geeigneter Literatur und Quellen. Dazu zeigt der neueste Blogbeitrag schon einige Stichwörter, die für die Recherche verwendet werden.

Neben der Zusammenarbeit mit Expert(inn)en aus Großbritannien, Kanada, den Niederlanden, Norwegen und Südkorea sowie von der Weltbank soll ein Blogfest zur Konsultation und Diskussion dienen.

Auf der Projektwebseite finden Sie detaillierte Informationen zu der Studie und den einzelnen Arbeitspaketen.