Expertengespräch: "Potentiale digitaler Bildungsangebote zur Qualifizierung und Integration von Flüchtlingen" (4.11.2015)

Die Bewältigung der derzeitigen Flüchtlingskrise ist für unser Land in kürzester Zeit zu einer der bedeutendsten Herausforderungen geworden. Digitale Lehr- und Lernangebote können hier einen wichtigen Beitrag leisten, Flüchtlinge zu informieren und zu qualifizieren. Gerade durch die Unabhängigkeit von Zeit und Ort ergeben sich neue Möglichkeiten der Vernetzung und Unterstützung.

Doch welche Initiativen gibt es hier bereits? Wie können diese skaliert, verbreitet und weiter entwickelt werden? Welche Möglichkeiten der Verzahnung gibt es, um die Vorteile von digitalen Lehr- und Lernangeboten mit den Stärken von Präsenzangeboten deutscher Studienkollegs, Hochschulen und weiteren Initiativen vor Ort zu verbinden? Und wie können politische Akteure hier sinnvolle Rahmenbedingungen schaffen bzw. konkrete Unterstützungsarbeit leisten?

Das Hochschulforum Digitalisierung und der Stifterverband haben am 4. November 2015 gemeinsam mit Experten aus Hochschulen und Wissenschaft, Ministerien, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Flüchtlingsinitiativen diskutiert, welche Pilotaktivitäten es bereits gibt, wie neue Lösungsansätze sinnvoll weiterentwickelt werden können und welche Handlungsschritte für deren Umsetzung und Skalierung aktuell und in Zukunft notwendig sind. Eine umfangreiche Zusammenfassung des Gesprächs finden Sie hier im Blog.

Die Links zu den einzelnen Präsentationen und Thesenpapieren finden Sie hier:

"Ablauf des Asylverfahrens – Perspektive Studium", Nikolas Kretzschmar, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF)

"Digitale Bildungsinitiative für Flüchtlinge “Ready for Study”, Felix C. Seyfarth, Leuphana Universität Lüneburg

"World-Class Education For Refugees", Vincent Zimmer, Kiron University

Thesenpapier: Collective Impact in Digital Social Innovations, Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Zeppelin Universität Friedrichshafen