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Timo van Treeck

Lieber Markus,

leider muss ich mich in meiner Antwort (aus Zeitgründen) begrenzen, aber diese Bestärkung wollte ich kurz loswerden...

Den Bildungsbegriff nach Humboldt kritisch unter die Lupe zu nehmen, halte ich für unbedingt wichtig, auch mit Blick darauf, was umsetzbar war, umgesetzt wurde und umgesetzt werden kann. Besonders aufschlussreich fand ich dazu bspw.

  • Schimank, Uwe (2010): Humboldt in Bologna – falscher Mann am falschen Ort? In Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) (Hrsg.): Perspektive Studienqualität. Themen und Forschungsergebnisse der HIS-Fachtagung Studienqualität. (S. S. 44–61). Bielefeld: Bertelsmann.

Das aber nur am Rande. Was ich weiterführen wollte: Du schreibst: "Genau diese breite Basis fehlt dann in der von Meinel skizzierten Vision, da es hier wie so oft in der Diskussion um die Digitalisierung der Bildung Softwareentwickler sind, die als Übersetzer abstrakter Prinzipien fungieren." Den Punkt möchte ich betonen und habe es auch schon mal in einem Kommentar auf Andreas Beitrag hier getan, bei dem er mir sogar "Recht gegeben" (eine Antwort hab ich noch versprochen) hat. Kurz gesagt: Wer entwickelt die technische Basis oder technische Gestaltung der Digitalisierung gemeinsam (?) (!). Die Entwicklungen sollten m.E. immer Softwarentwickler*innen, Pädagog*innen/Didaktiker*innen sowie Usability-Designer*innen (das habe ich von Andreas gelernt) einbeziehen. Die Studierenden-Perspektive fehlt auch noch in der Liste. Vermutlich sind das noch nicht alle.

Für den Hochschulraum, um den es ja hier geht, muss es immer um Bildung und Wissenschaft gehen (oder um Bildung in der Wissenschaft). Ich nehme es so wahr, dass im Bezug auf Humboldt immer wieder das zumindest als Schlagwort gemeint ist (Forschung und Lehre). Hier kommt dann unvermeidlich die Hochschuldidaktik ins Spiel, bei der Gabi Reinmann m.E. hier gut dargestellt hat, dass es Kernelemente gibt, die von diesen Akteuren bearbeitet werden sollten und andere bei denen sie vor allem kooperieren sollte. Die Bildungsfrage trifft den Kern der Arbeit, die Entwicklung würde ich unbedingt als notwendige kluge Kooperation ansehen.

LG

Timo

 

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