Wie Digitalisierung die Lehre in kleinen Fächern stärken kann und warum das für die Studierenden wichtig ist

Nina Wagenknecht war Teilnehmerin der ersten Summer School des Hochschulforums Digitalisierung Ende Juli, in deren Rahmen sie einen Lightning Talk zur Digitalisierung als Konzept zur Stärkung der Lehre in kleinen Fächern gehalten hat. In der anschließenden Diskussionsrunde ergaben sich grundsätzliche Fragen zur Digitalisierung in kleinen Fächern. Am Beispiel des Teilprojektes zur “Digitalisierung kleiner Fächer” am Seminar für Ägyptologie und Koptologie an der Georg-August-Universität Göttingen geht sie gemeinsam mit Malu Amanda Dänzer Barbosa und Silvia Klohr auf einige dieser Punkte ein.

Orchideenfächer blühen digital auf. Bild: [https://unsplash.com/photos/puP2reKn4iQ Claudia Nuta]

Was bedeutet die Digitalisierung für uns in der Ägyptologie und Koptologie als kleines Fach? [1] Gibt es eine Besonderheit bezüglich der Digitalisierung in kleinen Fächern? Und was bedeutet die Digitalisierung eigentlich für die Studierenden? Ändern oder erweitern sich mit der Digitalisierung die Kompetenzen, die wir unseren Studierenden vermitteln müssen? 

Diese Fragen stellten sich in Bezug auf die Digitalisierung der Lehre in kleinen Fächern auf der diesjährigen Summer School des Hochschulforums Digitalisierung, die sich durch einen offenen, fach- und institutionsübergreifenden Austausch unter tropischen Temperaturen an der Havel auszeichnete. Zurück am heimatlichen Schreibtisch in Göttingen beschäftigen wir uns also, unter inzwischen milderen Temperaturen, mit zweierlei Perspektiven zur Digitalisierung in unserem Fachbereich:

  1. Zum einen mit der Digitalisierung als Mittel zur Wissensvermittlung in Studium und Lehre und den damit verbundenen Chancen und Herausforderungen einer digitalen Lehre.
  2. Zum anderen mit der Digitalisierung der Forschungsmethoden, die mit der Notwendigkeit verbunden ist, die Vermittlung digitaler Methoden in das Curriculum einzubinden, ohne dass zusätzliche Personalressourcen verfügbar sind.

 

Shapes of Digitalisation(?) – Von der Digitalisierung in Studium und Lehre und der Notwendigkeit einer Digitalkompetenz für Studierende in den Geisteswissenschaften

Gemeinsam mit den Lehrenden stehen wir also vor der Herausforderung digitale Selbstlernmaterialien zu entwickeln und diese didaktisch in das Curriculum einzubinden (1). Den Studierenden möchten wir digitale Forschungsmethoden so vermitteln (2), dass sie auf den sich verändernden Arbeitsmarkt vorbereitet werden und an den (digitalen) Entwicklungen der Fachkultur teilhaben können.

Hinter Punkt (1) steht also zum einen die Digitalisierung im klassischen Sinne: Die Übertragung analoger Inhalte in ein digitales Format, in unserem Fall die Entwicklung und Erstellung von Lernmodulen auf der Lernplattform ILIAS. Ein Beispiel hierfür sind thematisch gruppierte Grammatikübungen in den Sprachkursen, welche die Phasen der Prüfungsvorbereitung unterstützen. Die digitale Lehre als solche bedeutet auch didaktische Veränderungen durch Modelle wie den Inverted Classroom, der ein Szenario zur Einbindung unserer Selbstlernmaterialien sein könnte.

Im Bereich der Forschungsmethoden (2) beschäftigt uns ein Begriffspaar, das Claus Pias in der Kunstgeschichte angewendet und das von Warnke (2016) und Borelli (2018) wieder aufgegriffen und auf weitere Fachbereiche übertragen wurde: Pias nutzte die Unterscheidung zwischen „digital“ und „digitalisiert“ in Bezug auf computergestützte Methoden, die „digitalisiert“ traditionelle quantitative und qualitative Forschungsmethoden verbessern, während „digitale“ Forschungsmethoden neue Arbeitsweisen ermöglichen. Es gilt also, den Studierenden ein Verständnis für Digitalität zu vermitteln, das sie nicht nur handlungsfähig macht in Bezug auf neue Werkzeuge und Technologien, sondern auch in Bezug auf die Veränderungen in den geisteswissenschaftlichen Disziplinen durch die „Digital Humanities“ (Krämer und Huber, 2018). 

Die einzelnen geisteswissenschaftlichen Disziplinen beantworten die Fragen von Digitalität und Digitalisierung sicher unterschiedlich (einen Einblick bieten Krämer und Huber 2018), doch in jedem Fall führen die digitalen Methoden zu Diskursen, welche das Selbstverständnis der Fächer und den Grad der Einbindung digitaler Komponenten in die Fachdiskurse betreffen.

 

Über das Vorhaben zur “Digitalisierung kleiner Fächer” in der Ägyptologie und Koptologie und digitale Methoden im Forschungsalltag

Um zwei Pilotprojekten die Entwicklung individueller Lösungen zur Digitalisierung in Studium und Lehre zu ermöglichen, haben die Abteilung Studium und Lehre und die Philosophische Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen ein gemeinsames Vorhaben zur „Digitalisierung Kleiner Fächer“ begonnen. Eine halbe Mitarbeiterstelle wurde hierzu jeweils in den Fächern Ägyptologie und Koptologie sowie Klassische Archäologie angesiedelt (Wagenknecht 2018, 99).

Der Lehrstuhl der Ägyptologie in Göttingen blickt auf eine fast 150-jährige Geschichte zurück. [2] Studium und Erforschung der Sprache und Kultur des pharaonischen und christlichen (koptischen) Ägypten legen in Göttingen traditionell den Schwerpunkt auf die ägyptische Sprache und Religion sowie auf die ägyptologische und koptologische Literaturwissenschaft.  Unabhängig vom späteren Forschungsweg der Studierenden gehört die Arbeit mit digitalen Methoden zum Forschungsalltag.

Ein Beispiel zur Anwendbarkeit digitaler Methoden auf das Koptische findet sich im Projekt Koptische/Coptic Electronic Language and Literature International Alliance, kurz KELLIA. Ein internationales, interdisziplinäres Team nutzte digitale Methoden, um koptische Texte unter anderem als Online-Wörterbuch und als durchsuchbares Korpus in ANNIS aufzubereiten sowie um einen Natural Language Processing Service für das Koptische einzurichten. Das „Wadi Abu Dom Itinerary“-Projekt der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster stellt beispielsweise die Forschungsergebnisse aus ihrem gleichnamigen archäologischen Projekt in Form eines WebGIS der Öffentlichkeit zur Verfügung.[3] Der Umgang mit Datenbanken bildet die Grundlage in vielen aktuellen Projekten.

In Göttingen werden unterschiedliche Schriftsysteme gelehrt. Wird es durch digitale Methoden Übersichtlicher? Bild: [https://unsplash.com/photos/PwStKr8tUfw Ali Hegazy]

Herausforderungen im Studium: Hohe Sprachanforderungen durch nicht-indoeuropäische Schriftsysteme und Sensibilisierung für den Umgang mit digitalen Forschungsmethoden

Besonders der Forschungsschwerpunkt auf der Sprach- und Textforschung in Göttingen bedeutet für unsere Studierenden eine Herausforderung: Unterschiedliche Schriftsysteme (Hieroglyphisch, Hieratisch, Kursivhieroglyphisch, Demotisch, Koptisch), Sprachstufen (Früh-, Alt-, Mittel-, Neuägyptisch, Demotisch, Koptisch) und (koptische) Dialekte (Sahidisch, Bohairisch, Achmimisch, Lykopolitanisch, Fajjumisch, Mesokemisch) müssen, abhängig vom Studienschwerpunkt Ägyptologie und/oder Koptologie, soweit erlernt werden, dass die Studierenden über fundierte Kenntnisse in Textlektüre und -analyse verfügen.

Im Studium der Ägyptologie und Koptologie[4] müssen die Studierenden an die Sprache, Kultur und Geschichte sowie an die Archäologie und Architektur des pharaonischen und koptischen Ägyptens herangeführt werden. Dies schließt fachliche Arbeitsmethoden und -techniken sowie die Vermittlung digitaler Forschungsmethoden ein. Auch die Sensibilisierung der Studierenden, inwieweit weitere kulturwissenschaftliche (und digitale) Forschungsmethoden auf das ägyptisch-koptische Material anwendbar sind (Verbovsek 2011, 19) spielt eine wichtige Rolle.

Das Sprachstudium ist, trotz der Möglichkeiten an Lektürekursen teilzunehmen und in den einführenden Sprachkursen zu Mittelägyptisch und Koptisch ein Tutorium zu besuchen, für die Studierenden sehr zeit- und arbeitsintensiv. Gerade im Masterstudium sind sie in den vertiefenden Sprachkursen bereits auf profunde Kenntnisse der früheren Sprachstufen angewiesen, um weitere Dialekte des Koptischen, Neuägyptisch oder Demotisch erlernen zu können. Durch nicht-indoeuropäische Schriftsysteme stehen die Studierenden im Einzelnen vor hohen Anforderungen beim Erlernen dieser antiken Sprache und deren Sprachstufen. Die Studierenden schließen individuelle Wissenslücken daher hauptsächlich im Selbststudium, ohne die Möglichkeit, eine Rückmeldung zu ihrem jeweiligen Wissensstand zu erhalten. Aufgrund geringer Personalressourcen ist darüber hinaus die Einbindung digitaler Forschungsmethoden in das Curriculum eine große Herausforderung für die Lehrenden.

Digitale Lernmodule zur Unterrichtsunterstützung und für ein begleitetes Selbststudium

In unserem Projekt setzen wir an diesem Punkt an: Durch digitale Lernmodule, die wir auf der Lernplattform ILIAS umsetzen, wird das Selbststudium der Studierenden angeleitet und somit verbessert. Diese Selbstlernmaterialien entwickeln wir gemeinsam mit den Lehrenden, deren Unterricht dadurch unterstützt wird. In den Sprachkursen werden Vokabelübungen, Grammatikaufgaben und Selbsttest zur Verfügung gestellt, welche die Studierenden in den Phasen der Prüfungsvorbereitung entlasten. Wir führen die Studierenden an die analogen und digitalen Hilfsmittel zur Textlektüre heran, wie Online-Wörterbücher, Grammatiken, aber auch (Unicode-)Fonts und spezielle Schreibprogramme für das Hieroglyphische und Koptische.[5]

Parallel dazu werden Lernmodule auch zur Ergänzung der kulturwissenschaftlichen Veranstaltungen angeboten. So muss beispielsweise in den Einführungsvorlesungen eine große Menge an Wissen aus unterschiedlichen Themenbereichen vermittelt werden, was die Studierenden ohne aktive Wiederholung schnell überfordert. Durch Übungsaufgaben zum Testen des eigenen Wissensstandes bekommen die Studierenden auch hier in den Phasen der Prüfungsvorbereitung eine Rückmeldung. Dadurch unterstützen wir sie unabhängig von ihren Voraussetzungen bei einem reibungslosen Studienablauf.

Im Rahmen dieser Lernmodule ermöglichen wir den Studierenden auch erste Einblicke in digitale Forschungsmethoden und betten diese in ihre Anwendungskontexte ein. Dies erleichtert ihnen den Zugang und motiviert sie, sich mit digitalen Methoden auseinander zu setzen. In die Sprachkurse werden hierzu Elemente der Korpuslinguistik und der digitalen Literaturwissenschaft integriert. 

Best Practice. Bild: [https://unsplash.com/photos/2h8LhLAxPOY Oliwier Gesla]

In den kulturwissenschaftlichen Modulen (am Beispiel der Archäologie) wird die Vermittlung archäologischer Methoden, Kenntnisse um Datierung, Dokumentation und Kontextualisierung der Fundmaterialen [6] durch Einführungen in Datenbanksysteme, Grundbegriffe der Bild- und Objektdigitalisierung sowie Anwendungsgebiete zu Geographischen Informationssystemen angereichert.

Herausforderungen von Digitalisierung und Digitalität in der Ägyptologie und Koptologie und mögliche Anknüpfungspunkte mit anderen Fachbereichen

Was bedeutet also die Digitalisierung für die Ägyptologie und Koptologie in Göttingen? Die Entwicklung digitaler Lerneinheiten und deren Einbindung in die Präsenzlehre ist zunächst eine zusätzliche Zeitinvestition, die für die Lehrenden oft eine hohe Einstiegshürde in die digitale Lehre bedeutet. In unserem Teilprojekt „Digitalisierung Kleiner Fächer“ in der Ägyptologie und Koptologie unterstützen wir durch die Entwicklung digitaler Lernmodule die Lehrenden bei diesem Schritt und erleichtern ihnen den Zugang zu digitalen Lehr- und Lernformaten, indem wir eine Brückenfunktion zwischen ihnen und den Studierenden einnehmen. Weitere E-Learning-Initiativen aus unserem Fachbereich bieten uns die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und ggf. Ressourcen zu bündeln. [7]

Für die Studierenden bedeutet die Digitalisierung das Lernen mit für sie neuen, digitalen Formaten und die Notwendigkeit, auch in den Altertumswissenschaften ein grundsätzliches Verständnis von Digitalität zu entwickeln. Die zusätzliche Unterstützung im Selbststudium während der Phasen der Prüfungsvorbereitung nehmen sie positiv auf. Durch die Möglichkeit, zeit- und ortsunabhängig zu lernen, können sie sich nachhaltiger auf die Prüfungen vorbereiten. Durch die zusätzlichen Angebote zu digitalen Methoden eröffnen sich den Studierenden neue Anwendungsgebiete für das im Studium erlernte – und somit auch neue Arbeitsbereiche.

Ob die Einstiegshürde in digitale Lehr- und Lernformate für kleine Fächer, die bereits mit geringen Personalressourcen haushalten müssen, größer ist, als für andere Fachbereiche, können wir nicht beantworten. Fachübergreifend könnte dies jedoch ein Anknüpfungspunkt sein, den Prozess zu einer digitalen Lehre – von der Konzipierung einer digitalen Lerneinheit, deren Anpassung an die Bedürfnisse der Studierenden, bis zu deren didaktischen Einbindung in die Präsenzlehre – zu diskutieren. Auch die Begrifflichkeiten (digitalisierte vs. digitale Forschungsmethoden) die uns beschäftigen, sind Teil fächerübergreifender Diskurse und trennen kleine Fächer nicht von anderen Fachbereichen, sondern verknüpfen sie eher mit diesen.

Die Möglichkeit, im angeleiteten Selbststudium Prüfungen vorzubereiten, mögliche Wissenslücken zu schließen, aber auch neue Themenfelder eigenverantwortlich zu erschließen, bietet unseren Studierenden – und damit unserer Zielgruppe – in jedem Fall die Perspektive auf einen reibungslosen Studienablauf, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen und Lernprozessen.

 

Fußnoten

[1] “Kleine Fächer” werden nach der Potsdamer Arbeitsstelle für Kleine Fächer, deren Arbeitsdefinition allerdings derzeit von der Arbeitsstelle Kleine Fächer in Mainz überarbeitet wird, in Abgrenzung ‚nach oben‘ zu großen Fächern nach quantitativen Kriterien (Zahl der Professuren und Standorte) sowie in Abgrenzung ‚nach unten’ nach Spezialgebieten definiert.

[2] Über die Fachgeschichte hinaus bestand bereits im Barock und der Renaissance ein großes Interesse am Alten Ägypten (wie die Werke im Bereich der Ägyptologie des Gelehrten Athanasius Kircher zeigen). Auf seinem Ägyptenfeldzug 1789 wurde Napoleon Bonaparte von einer Gelehrtenkommission begleitet, um die dortigen Denkmäler zu dokumentieren (und in der Description de l’Égypte zu veröffentlichten). Mit dieser Entwicklung begann der wissenschaftliche Aufstieg der Ägyptologie, der in der Entzifferung der Hieroglyphen 1822 durch Jean-François Champollion seinen Durchbruch erreichte (Hornung 2010, 9–11).

[3] Weitere Beispielprojekte für die Anwendbarkeit digitaler Methoden in der Ägyptologie und Koptologie sind folgende Projekte: Coptic Scriptorium: Digital Research in Coptic Language and Literature, Digital Edition of the Coptic Old Testament, Altägyptische Kursivschriften und The Rosetta Stone Online project.

[4] Am Göttinger Seminar für Ägyptologie und Koptologie stehen den Studierenden verschiedene Möglichkeiten offen Ägyptologie und Koptologie zu studieren: Einmal in der Form eines 2-Fach-Bachelors mit jeweils dem Schwerpunkt Ägyptologie beziehungsweise Koptologie und zum anderen als wählbare Studienschwerpunkte im Rahmen des B.A.-Studienganges “Antike Kulturen”. Der M.A. Ägyptologie und Koptologie sowie die Promotion werden ebenfalls mit beiden Schwerpunkten angeboten.

[5] Im Bereich der digitalen Hilfsmittel in der Lehre nutzen wir Daniel Wernings Digitale Einführung in die hieroglyphisch-ägyptische Schrift und Sprache für das Mittelägyptische nach, die den Studierenden durch eine Kommentarfunktion eine direkte Interaktion mit dem Autor ermöglicht. Für die Sprachstufe Mittelägyptisch haben Tobias Paul und Daniel Werning von der Humboldt Universität zu Berlin mit der Lernkartei-Software Anki außerdem eine Möglichkeit gefunden, die Ebenen von Hieroglyphenschrift, Hieroglyphen-Funktion, ägyptologischer Umschrift sowie Übersetzung didaktisch miteinander zu verknüpfen. Für Vokabelübungen in Koptisch I und II haben wir auf der Plattform Quizlet.com Lernkarten erstellt, die wir den Studierenden sowohl auf Quizlet als auch in Form eines strukturierten Lernmoduls bereitstellen. Wichtige Online-Wörterbücher sind der Thesaurus Linguae Aegyptiae und das Coptic Dictionary Online.

[6] Da die Grabarchäologie eine Hauptquelle der altägyptischen Kultur darstellt, müssen die Studierenden sich neben archäologischen Methoden auch mit Datierung, Dokumentation und Kontextualisierung der Fundmaterialen in den fachlichen Diskursen auseinandersetzen (Budka 2011, 199-200).

[7] Mit dem E-learning Kurs "Verarbeitung digitaler Daten in der Ägyptologie" (Jushaninowa 2016) wurde an der Uni Leipzig bereits ein wichtiger Beitrag zu digitalen Forschungsmethoden in der Ägyptologie geleistet und kann über das Datenportal IANUS nachgenutzt werden. Auch an der LMU München startete 2016 das Vorhaben “Zahlen und Daten – Blended learning für die bessere Verortung antiker Denkmäler in ihren historischen Kontext (am Beispiel der Ägyptologie)“, das Studierende bei der Aufbereitung des Präsenzunterrichts unterstützen soll.

 

Literatur

Borrelli, Arianna. 2018. Wissenschaftsgeschichte zwischen Digitalität und Digitalisierung. In: Huber, Martin, und Sybille Krämer, Hgg. Wie Digitalität die Geisteswissenschaften verändert: Neue Forschungsgegenstände und Methoden.  Sonderband der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften 3. DOI: 10.17175/sb003_001.

Budka, Julia. 2011. Fundmaterial aus Gräbern. Möglichkeiten und Grenzen der archäologischen Interpretation und ihre didaktische Vermittlung. In: Verbovsek, Alexandra, Burkhard Backes und Catherine Jones, Hgg. Methodik und Didaktik in der Ägyptologie. Herausforderungen eines kulturwissenschaftlichen Paradigmenwechsels in den Altertumswissenschaften. Ägyptologie und Kulturwissenschaft IV. München:  Fink.

Hornung, Erik. 2010. Einführung in die Ägyptologie. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Jushaninowa, Julia. 2016. E-learning Kurs "Verarbeitung digitaler Daten in der Ägyptologie". In: Berti, Monika, und Franziska Naether, Hgg. Altertumswissenschaften in a Digital Age: Egyptology, Papyrology and beyond; proceedings of a conference and workshop in Leipzig, November 4-6, 2015, Beitrag 21.

Krämer, Sybille und Martin Huber. 2018. Dimensionen Digitaler Geisteswissenschaften. Zur Einführung in diesen Band. In: Huber, Martin, und Sybille Krämer, Hgg. Wie Digitalität die Geisteswissenschaften verändert: Neue Forschungsgegenstände und Methoden.  Sonderband der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften 3. DOI: http://dx.doi.org/10.17175/sb003_013.

Verbovsek, Alexandra. 2011. Schlaglichter. Desiderata und Perspektiven der ägyptologischen Methodik und Didaktik. In: Verbovsek, Alexandra, Burkhard Backes und Catherine Jones, Hgg. Methodik und Didaktik in der Ägyptologie. Herausforderungen eines kulturwissenschaftlichen Paradigmenwechsels in den Altertumswissenschaften. Ägyptologie und Kulturwissenschaft IV. München: Fink.

Wagenknecht, Nina. 2018. Projekt "Digitalisierung Kleiner Fächer": Vermittlung Digitaler Forschungsmethoden und Erhöhung der Studierbarkeit. In: Hochschullehre im digitalen Zeitalter gestalten. Arbeitspapier Nr. 31, Version 2. Berlin: Hochschulforum Digitalisierung, 99-102.

Warnke, Martin. 2016. Informatik und die Bildwissenschaften, oder: Das subversive Bild. In: Digitalität. Theorien und Praktiken des Digitalen in den Geisteswissenschaften. Konzeptpapiere Informatik. Blogbeitrag vom 04.07.2016.

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